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Politik & Verwaltung
 

SOG-GründerCard bei bundesweiter Ideenbörse vorn

17.12.2008
Petra Eckstein von der Saarland Offensive für Gründer erläuterte bei der Preisverleihung die SOG-GründerCard. Links: Bernd Pohl und Simone Rothe von der e.Consult AG, die das Online-System entwickelt hat.
Petra Eckstein von der Saarland Offensive für Gründer erläuterte bei der Preisverleihung die SOG-GründerCard. Links: Bernd Pohl und Simone Rothe von der e.Consult AG, die das Online-System entwickelt hat.
Die elektronische GründerCard ist ein Erfolgsmodell. Im bundesweiten Ideenwettbewerb „Einfach gründen“ bekam sie jetzt eine Auszeichnung. Sie ist ein Leistungsangebot der Saarland Offensive für Gründer SOG.

Der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie ausgeschriebene Wettbewerb fand ein großes Echo. Mehr als 100 Ideen und Vorschläge, wie die Existenzgründung vereinfacht werden kann, wurden eingereicht. Unternehmen, Gründerzentren und Wirtschaftsförderungsgesellschaften, Kammern sowie Behörden stellten innovative Konzepte vor. Auch Journalisten und Studierende beteiligten sich.

Unter den sechs besonders ausgezeichneten Ideen war auch die saarländische GründerCard. Realisiert wurde diese durch die Saarbrücker e.Consult AG, die das erforderliche Know-how insbesondere hinsichtlich Datenschutz und Datensicherheit mitbringt: Die WebAkte – eine von e.Consult speziell für Anwälte und Mandanten geschaffene Online-Plattform - bot die Basis für die Weiterentwicklung zur elektronischen GründerCard.

Diese wird seit 2005 im Online-SOG als kostenloser Service angeboten. Im Sommer konnte Wirtschafts- und Wissenschaftsminister Joachim Rippel als 1.000 Anwender Georg Reier aus Homburg begrüßen.

Die GründerCard schafft Transparenz für den Gründer im Hinblick auf die einzelnen Schritte, die auf dem Weg zur eigenen Firma zu gehen sind. Aber sie beschleunigt auch den Informationsfluss zwischen dem Gründer und den Netzwerkberatern .

Sobald sich ein Gründer über das Online-SOG anmeldet, wird ihm eine persönliche Beratung angeboten. Abhängig von der individuellen Fragestellung kann der Berater Leistungen des Netzwerkes direkt anbieten oder auf Wunsch des Gründers an einen anderen Partner des Netzwerks übergeben. So kommt der Gründer schnell in den Genuss der unterschiedlichen Informationsangebote.

Die GründerCard enthält eine umfassende Projektbeschreibung und kann ausgedruckt werden. Verschiedene Benachrichtigungs-Optionen sorgen dafür, dass alle Beteiligten stets aktuell informiert sind.

Ministerium für Wirtschaft und Wissenschaft

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