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Justiz
 

Aktuelles

Abschluss eines erfolgreichen Projektes zur Integration von Jugendlichen mit Migrationshintergund in der Justizvollzugsanstalt Ottweiler

(Bild von rechts nach links: Dr. Manfred Kost, Leiter der JVA Ottweiler, Walter Schnell, Jugendmigrationsdienst des Diakonischen Werkes an der Saar, Anke van Stipelen, Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, G. Klöpperpieper, MiJAGS, Lehrerin Natalia Winter, Martin Horzella, Diakonisches Werkes an der Saar, Jugendmigrationsdienst Neunkirchen, Herr Piatek, Mitarbeiter des Sozialdienstes der Justizvollzugsanstalt Ottweiler)

Nach mehr als fünf Jahren endet in diesem Monat ein aus Mitteln des ESF gefördertes erfolgreiches Projekt zur sprachlichen und kulturellen Integration straffälliger Jugendlicher mit Migrationshintergrund in der Justizvollzugsanstalt Ottweiler.

Der „Integrationskurs“ wurde im Jahr 2003 durch das Ministerium für Justiz, Arbeit, Gesundheit und Soziales in der Trägerschaft des Jugendmigrationsdienstes Neunkirchen des Diakonischen Werkes an der Saar eingerichtet.

Ziel des Projektes war es, durch Vermittlung sowohl sprachlicher wie auch sozialer Kompetenzen den jugendlichen Spätaussiedlern, bzw. später auch ausländischen Jugendlichen, eine Chance auf ein straftatenfreies Leben in der Bundesrepublik zu eröffnen.

In einem Abschlussgespräch dankten der Anstaltsleiter, der Vertreter des Diakonischen Werkes an der Saar und die Vertreterin des Ministeriums sowohl den Lehrkräften für ihr Engagement und ihre erfolgreiche Arbeit, wie auch allen an der Finanzierung beteiligten Stellen, dem damals für Migration und Flüchtlinge zuständigen Ministerium für Inneres sowie dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, für die stets gute Zusammenarbeit.

Die Förderung der Jugendlichen mit Migrationshintergrund wird ab November dieses Jahres mit dem Wechsel der Lehrerin vom Diakonischen Werk in den Justizvollzugsdienst nahtlos fortgesetzt werden kann.