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Europa
 

Kongress der Gemeinden und Regionen Europas

Der Kongress der Gemeinden und Regionen Europas (KGRE) ist ein beratendes Organ des Europarates. Der KGRE ermöglicht den regionalen und lokalen Gebietskörperschaften, in Angelegenheiten des Europarates mitzuwirken.

Der KGRE umfasst 315 Delegierte und eine gleiche Anzahl Stellvertreter aus derzeit 46 Mitgliedstaaten. Diese repräsentieren 200.000 kommunale und regionale Gebietskörperschaften der europäischen Mitgliedstaaten.
Der KGRE unterteilt sich in zwei Kammer: die Kammer der Gemeinden und die Kammer der Regionen.
Hauptsächlich stärkt der Kongress die grenzüberschreitende und überregionale Zusammenarbeit im vereinten Europa und berät hierbei das Ministerkomitee und die Parlamentarische Versammlung des Europarates in allen Fragen der Gemeinde- und Regionalpolitik. Darüber hinaus bemüht sich der KGRE um Schaffung von Bürgernähe durch eine verstärkte Öffentlichkeit, die mittels allgemein zugänglicher Anhörungen und Konferenzen erzielt werden soll.

Die Arbeit des KGRE verteilt sich auf verschiedene Ausschüsse:
- Ausschuss für institutionelle Fragen
- Ausschuss für Kultur und Erziehung, Medien, Jugend, Sport und Kommunikation
- Ausschuss für nachhaltige Entwicklung, Umwelt-Angelegenheiten, Raum- und Stadtplanung
- Ausschuss für sozialen Zusammenhalt

Einmal jährlich findet die Plenarsitzung des KGRE im Europa-Palais in Straßburg am Sitz des Europarates statt. In der Zeit zwischen diesen Sitzungen gewährleistet ein Ständiger Ausschuss aus je zwei Vertretern der Gemeinden und Regionen der Mitgliedstaaten die Kontinuität und damit Effektivität der Arbeit.

Deutschland wird im KGRE von 18 Mitgliedern repräsentiert. Das Saarland wird vertreten von Stephan Toscani ,Minister für Inneres und Europaangelegenheiten, und der Landrätin des Kreises Saarlouis Monika Bachmann..