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Kunstvermittlung mit Pocket PC„Kunst ist Klasse“ - mit dem Pocket-PC in die Schlosskirche
„Kunst ist Klasse“
„Kurz nach der ersten Vorstellung in der Presse waren schon alle Termine ausgebucht, bis Ende 2008!“ berichtet Ilmar Schichtel, Vorstandsvorsitzender der Sparda-Bank. Grund genug das erfolgreiche Programm fortzusetzen. „Das Projekt ist ein hervorragendes Beipiel einer ‚public-private-partnership‘ im Interesse junger Menschen und der Kunst“, so Ministerin Annegret Kramp-Karrenbauer anlässlich der Pressekonferenz am 21. Januar 2008. Dort wurde, neben der Bekanntgabe der Termine für 2009 und 2010, auch ein neuer Programmpunkt für 2008 vorgestellt: Ein völlig neuartiges Vermittlungskonzept, das elektronische Medien und persönliche Kommunikation miteinander verbindet.
Die Sparda-Bank hat dafür zehn Pocket PCs im Wert von 3.000 Euro gekauft. Für die Programmierung der Pocket PCs, die durch die Firma Sitepoint in Saarbrücken erfolgte, stellte das Kultusministerium 4.000 Euro zur Verfügung. Idee und Konzept kommen von Wolfgang Birk, dem Beauftragten für Museumspädagogik im Landesinstitut für Pädagogik und Medien. Das neue Programm soll Appetit auf die „Museumsmeile“ am Saarbrücker Schloss machen. Mit Hilfe von Pocket-PCs können Schüler dabei in Gruppenarbeit Aufgaben zu verschiedenen Aspekten der Saarbrücker Schlosskirche und ihrer mittelalterlichen Sammlung lösen. Die Schlosskirche wurde ausgewählt, weil sie den ersten Teil der neuen Museumsmeile darstellt und weil seitens der Lehrplankommission Bildende Kunst an Gymnasien der Wunsch geäußert wurde, ein Projekt zur Kunstvermittlung in der Schlosskirche zu initiieren. Die Schlosskirche hat zudem die größte Vielfalt an Informationsquellen (Beschilderung, Texttafeln, Info-Terminals, Touchscreen-Fernseher, Katalog). Das ist aber nur ein Teil des Programms „Kunst ist Klasse“. Einen schönen Kontrast zu den Erfahrungen in der Schlosskirche bietet der Besuch im Kunst-Raum der Sparda-Bank. Hier ist alles auf die Vermittlung Konkreter Kunst ausgerichtet. Prof. Jo Enzweiler, der künstlerische Berater der Sparda-Bank Südwest, legte im Sammlungskonzept Wert auf eine Verbindung zur Kunst im öffentlichen Raum des Saarlandes. In vier Bildhauersymposien und zahlreichen Einzelwerken im öffentlichen Raum des Saarlandes finden sich die Künstler wieder, die in kleineren Formaten im Kunst-Raum der Sparda-Bank zu sehen sind. Fast alle Schülerinnen und Schüler betreten Neuland, wenn sie sich mit Konkreter Kunst auseinandersetzen. Die Vermittlungsarbeit richtet sich an alle Schulformen. Ob Grundschule oder gymnasiale Oberstufe - das Programm wird nach den Interessen und Möglichkeiten der jeweiligen Schülerinnen und Schüler variiert. Das Angebot ist kostenlos, die Sparda-Bank übernimmt die Fahrkosten (Bus, Bahn) und lädt die Schulklassen zum Mittagessen in die Kantine ein. Wegen der großen Nachfrage bietet die Sparda-Bank auch Zusatztermine an, bei denen sich die Lehrkräfte einzelne Aspekte des ganztägigen Programms auswählen können. Anmelden kann man sich im Internet unter www.kunstraum-saarbruecken.de, dort findet man, täglich aktualisiert, eine Übersicht der freien Termine sowie weitere Informationen. |


