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Gesundheit
 

Parkinson

Die Parkinson-Krankheit ist eine Erkrankung des zentralen Nervensystems, bei der vor allem Bewegungsabläufe gestört sind.
Sie betrifft überwiegend ältere Menschen, meist zwischen dem 55. und 65. Lebensjahr. Die Erkrankungshäufigkeit steigt mit zunehmendem Alter.
Circa 160 von 100.000 Einwohnern sind an Parkinson erkrankt. Somit gehört diese Krankheit zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen.
Charakteristisch ist ein fortschreitender Verlust an dopaminhaltigen Nervenzellen vorwiegend in der Substantia nigra (schwarze Substanz), aber auch in anderen Kernkomplexen des Hirnstamms. Die Substantia nigra ist eine Region im Mittelhirn, die wegen des hohen Eisen- und Melaningehaltes ihrer Zellen dunkel gefärbt ist.
Fehlt das Dopamin oder tritt ein Mangel davon ein, werden die Nervenzellen nicht genügend stimuliert. Es kommt zu der Parkinson-typischen Verlangsamung der Bewegungsabläufe.
Die Parkinson-Krankheit kann über Jahre hinweg erfolgreich mit Medikamenten behandelt werden. Logopädie, Physiotherapie und/oder Ergotherapie ergänzen die Behandlung.
Zwar kann die Therapie die Krankheit nicht aufhalten, aber die Lebenserwartung verlängern, die Lebensqualität des Patienten sowie der mit der Pflege betrauten Familienangehörigen verbessern.