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Bildungsserver
 

Sommerschule 2011

"Für den Frieden in der Welt"

Zum fünften Mal bietet das Ministerium für Bildung das Förderprogramm „Lernen in der Sommerschule – Migrantenkinder lernen in den Ferien Deutsch“ an. Die offizielle Eröffnung findet am 16. Juni 2010 in der Erweiterten Realschule Lebach statt,  die gemeinsame Theateraufführung aller teilnehmenden Kinder am 8. Juli 2010, in den Sälen des Bildungsministeriums.
Ziel der Sommerschule ist es, Migrantenkinder und insbesondere auch Seiteneinsteiger (Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen fünf bis sieben) mit geringen Deutschkenntnissen zu Beginn der Sommerferien intensiv in der Deutschen Sprache zu fördern. Die täglichen Lernzeiten dauern von 9 bis 16 Uhr.

Gerade die Ferien bieten eine gute Möglichkeit, besser Deutsch sprechen und schreiben zu lernen. Die Sommerschule soll darüber hinaus mithelfen, interkulturelle und soziale Kontakte zu knüpfen, Gemeinschaft und Verständnis zu schaffen. Ein Mehr an Selbstsicherheit, Selbstbewusstsein und Lernfreude wird gefördert.

In diesem Jahr machen mit:

  • Erweiterte Realschule Kleinblittersdorf
  • Erweiterte Realschulen I und II Homburg
  • Erweiterte  Realschulen I und II Völklingen
  • Erweiterte Realschulen I und II Saarlouis
  • Erweiterte Realschule Schmelz
  • Gesamtschule Neunkirchen
    Unter dem Motto „Für den Frieden in der Welt“ bieten qualifizierte Fachlehrkräfte, Werkstättenleiter des Theaters Überzwerg und ausgebildete Betreuer/innen den insgesamt 100 Kindern an den fünf Standorten ein abwechslungsreiches Programm an, bei dem lebensweltorientierter Sprachunterricht und sprachbezogene Kreativitätswerkstätten (Theater, Kunst, Rhythmus, Tanz, Bewegung, Exkursionen) eng aufeinander abgestimmt sind.

    Der systematisch strukturierte Sprachunterricht „Deutsch als Fremdsprache“ wird in alltäglichen Situationen erlebbar gemacht und verankert. Kreativitätswerkstätten runden das Programm ab. Die Mischung aus Unterricht, Tanz/Rhythmus und Theaterspiel sowie sprachbezogener Freizeitgestaltung (Exkursion) ist Neuland.

    Ein wichtiger Bestandteil der Sommerschule ist die Einbeziehung der Eltern mit Migrationshintergrund. Dies geschieht bei Exkursionen, Tagen der offenen Tür, der Teilnahme am Unterricht und/oder beim Theaterspielen und gewährleistet, dass die Kinder permanent anwesend sind. 

    Kinder spielen für Kinder und ihre Eltern, Geschwister und Verwandten
    Höhepunkt und Abschluss der Sommerschule ist eine gemeinsame Theateraufführung aller 100 Kinder am 8.7.2010, um 14:30 Uhr im Bildungsministerium. Dort werden die Kinder ihren Eltern und Freunden präsentieren, was sie gelernt haben.

    Das Fördervolumen beträgt 60.000 Euro. Partner der Sommerschule sind das Deutsche Rote Kreuz und die Robert-Bosch-Stiftung.
     

    Weitere Angebote des Bildungsministeriums zur Förderung der Integration 

    • Beratungszentrum "Deutsch als Zweitsprache" (DaZ) am Landesinstitut für Pädagogik und Medien (LPM)
    • Beratungskindergärten zur Sprachbildung und sozialen Integration von Kindern mit Förderbedarf in der deutschen Sprache
    • Sprachförderprogramm „Früh Deutsch lernen“ an der Schnittstelle von Kindergarten und Grundschule 
    • Sprachförderprogramm SIGNAL zur Förderung von Migrantenkindern und deren Eltern in Grundschule und Kindergarten
    • Förderprogramm „Hören, Lauschen, Lernen“ im Kindergarten
    • Förderprogramm Mercator für Kinder der Klassen 5 -7 an Erweiterten Realschulen und Gesamtschulen in sozialen Brennpunkten
    • Stipendienprogramm START Saar für begabte Migrantenkinder

    Kontakt

    Kontakt

    Ministerium für Bildung
    Dr. Birgit Spengler
    Hohenzollernstraße 60
    66117 Saarbrücken
    E-Mail-Kontakt
    Telefon
    (0681) 501-7908
    Telefax
    (0681) 501-7591

    Bildergalerie von der Theateraufführung 2009