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Am Heiligenkopf/Metzerbachtal
Schon seit 1938 ist der Hang oberhalb Eimersdorf ein unter dem Namen Heiligenkopf bekanntes Naturschutzgebiet. Deutlich tritt hier die Trochitenkalk-Schichtstufe des oberen Muschelkalk zu Tage; in sonniger Südhanglage gehen blütenreiche Halbtrockenrasen, Steuobstwiesen und wärmeliebende Gebüsche in den bewaldeten Höhenzug über.
Ende Mai bis Mitte Juni blühen dort Wild-Orchideen, wie Purpur-Knabenkraut, Großes Zweiblatt, Pyramidenorchis, Waldhyazinthe, Weißes Waldvögelein sowie die seltenen Arten Rotes Waldvögelein und Fliegenragwurz. (Diese gefährdeten Pflanzen sind gesetzlich geschützt. Das Pflücken oder Beschädigen stellt eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit einer Geldbuße geahndet werden kann.) Dieses Naturschutzgebiet ist seit der Erweiterung im Jahr 2003 insgesamt 90 Hektar groß; es ist Teil des 638 Hektar großen Europäischen Schutzgebietes „Nied“, welches sich entlang dem Niedtal von der Landesgrenze bis zur Mündung in die Saar erstreckt.
Der Metzerbach, ein Nebenbach der Nied mit dem schattigen Wanderweg; sein Kerbtal schneidet vom Muschelkalk in den oberen Buntsandstein.
Die Mündung des Metzerbaches in die Nied bei leichtem Hochwasser im April.
Blick auf die Siersburg und in das Niedtal: Solche Fernblicke bietet der Panoramaweg, der von Eimersdorf in Richtung Hetschermühle führt.
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