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Filmpremiere von "Pigs Will Fly"
Die Koordinierungsstelle gegen häusliche Gewalt veranstaltete in Zusammenarbeit mit dem Amt für kommunale Filmarbeit der Landeshauptstadt Saarbrücken am Donnerstag, dem 27. März 2003 im Filmhaus die Filmpremiere von "Pigs Will Fly".
Der Staatssekretär des Ministeriums der Justiz, Herr Wolfgang Schild, begrüßte die geladenen Kinobesucherinnen und -besucher, stimmte auf den mit dem Prädikat "besonders wertvoll" ausgezeichneten Film ein und machte neugierig auf die Umsetzung eines äußerst ungewöhnlichen Stoffes. Denn Pigs Will Fly erzählt von einem, der auszieht, das Fürchtenmachen zu verlernen: Eigens aus Berlin eingeflogen, stand der Regisseur Eoin Moore nach der Filmvorführung persönlich Rede und Antwort, gab Hintergrundinformationen zu Schwierigkeiten bei den Dreharbeiten (unmittelbar nach dem 11. September 2001) und aufwendigen Recherchemaßnahmen in therapeutischen Tätergruppen. Das Publikum war sichtlich tief bewegt, sowohl von der beeindruckenden Leistung der Schauspieler als auch von der künstlerischen Gestaltung des Films. Pigs Will Fly ist eine äußerst schwierige Gratwanderung geglückt: er kommt dem Gewalttäter sehr nahe, ohne ihn zu entlasten, er erzählt aus seiner Perspektive, ohne sein Verhalten zu "entschuldigen".
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