Die regelmäßigen Gipfeltreffen der höchsten politischen Vertreter des erweiterten SaarLorLux-Raumes wurden 1994 beschlossen.
Bei diesen regelmäßigen Gipfeltreffen kommen zusammen:
- der Premierminister des Großherzogtums Luxemburg,
- der Ministerpräsident des Landes Rheinland-Pfalz,
- der Ministerpräsident des Saarlandes,
- der Ministerpräsident der Wallonischen Region,
- der Ministerpräsident der Französischen Gemeinschaft Belgiens,
- der Ministerpräsident der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens,
- der Präfekt der Region Lothringen,
- der Präsident des Regionalrats Lothringen,
- der Präsident des Generalrats des Départements Meurthe-et-Moselle,
- der Präsident des Generalrats des Départements Moselle.
Der Gipfel ist das zentrale politische Organ der grenzübergreifenden und interregionalen Zusammenarbeit im erweiterten SaarLorLux-Raum. Er gibt die notwendigen Anstöße zu deren Entwicklung und legt ihre allgemeinen politischen Orientierungen fest. In diesem Kontext behandelt der Gipfel Fragestellungen der Zusammenarbeit, die die Partnerregionen betreffen und spricht dazu Empfehlungen aus.
Die Gruppe der Persönlichen Beauftragten ist das ständige Gremium des Gipfels in der Zeit zwischen den Gipfeltreffen. Sie trifft alle notwendigen Entscheidungen zur Vorbereitung und Umsetzung der Beschlüsse des Gipfels und sorgt für den reibungslosen Ablauf der Arbeiten in den Arbeitsgruppen. Die Persönlichen Beauftragten berichten dem Gipfel über ihre Tätigkeiten.
Bei dem zweiten Gipfel 1996 in Saarbrücken wurde die Institution des Wirtschafts- und Sozialausschusses (WSA) auf den Weg gebracht. Dieser befasst sich mit den gemeinsamen grenzüberschreitenden wirtschaftlichen und sozialen Fragen im erweiterten SaarLorLux-Raum. Er versteht sich als Beratungsgremium, das gegenüber der Exekutive Empfehlungen ausspricht. Er fertigt Analysen und Konzepte an, die er dem Gipfel zur Beachtung und Umsetzung vorlegt.
Auf 44 Seiten fasst die Gemeinsame Erklärung des 12. Gipfels der Großregion die Fortschritte der Großregion unter der Präsidentschaft des Saarlandes zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Arbeit unter dem Vorsitz Lothringens.
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Die vom Gipfel initiierte Kooperation zwischen den verschiedenen Partnerregionen und Akteuren der Großregion ist Ausdruck eines starken gemeinsamen politischen Willens im Bewusstsein, eine wettbewerbsfähige europäische Modellregion für grenzüberschreitende "multilevel governance" zu sein.
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Saarland übernimmt von Luxemburg mit Elan den Gipfelvorsitz, der unter dem Motto „Mobilitätsinitiative für die Großregion“ stehen wird.
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Anlässlich ihres Treffens zu einem Zwischengipfel haben die SaarLorLux-Partner eine Bilanz der Arbeiten unter luxemburgischen Vorsitz gezogen. Auf Einladung des luxemburgischen Innen- und Raumordnungsministers Jean-Marie Halsdorf waren Gipfelkollegen der Großregion in Schloss Senningen zu einem Kamingespräch und Arbeitsgipfel am 18. und 19.11.2008 zusammen gekommen.
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Am Freitag, den 1. Februar 2008, fand das 10. Gipfeltreffen der Großregion SaarLorLux in Namur statt. Unter Vorsitz der drei belgischen Partner hatten sich die höchsten Regierungsvertreter der Partnerregionen in SaarLorLux zu ihrem turnusmäßigen Gipfel eingefunden.
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Auf Einladung von Ministerpräsident Karl-Heinz Lambertz (Deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens) kamen die Chefs der Regierungen und Versammlungen der Großregion SaarLorLux am 10. Juli 2007 zusammen und berieten über die laufenden Aktivitäten des derzeitigen 10. Gipfelpräsidentschaft Walloniens.
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