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Familie, Kinder und Jugend
 

Keiner fällt durchs Netz!

Herzlichen Glückwunsch, Sie werden, oder sind Eltern geworden!
Diese neue Herausforderung bringt für Eltern neben Freude auch viele Fragen und Unsicherheiten mit sich.
"Keiner fällt durchs Netz!"
"Keiner fällt durchs Netz!"
Damit kommt es in dieser neuen Lebensphase bei allen Eltern zu Fragen und Unsicherheiten, wenn es um die Gesundheit und die gesunde Entwicklung Ihres Kindes geht,
wie:

- Was braucht mein Kind für seine Entwicklung?

- Was ist in den Bereichen Nachsorge, Stillen und Impfungen zu beachten?

- Wie können wir die Signale des Kindes besser verstehen?

Ausserdem ist es wichtig, sich selbst in der Elternrolle und der neuen Familienkonstellation zurechtzufinden, Partnerschaft und Beruf in diese neue Situation einzubinden. Dies alles in Einklang zu bringen, ist eine wesentliche Voraussetzung für die gute Entwicklung Ihres Kindes.


Mit dem Landesprogramm „Frühe Hilfen“ wollen wir Ihnen so früh wie möglich Hilfestellung für die unterschiedlichsten Anliegen anbieten.

Unser Angebot

Ein Baustein des Landesprogrammes „Frühe Hilfen“ ist das Projekt „Keiner fällt durchs Netz!“. Während des gesamten ersten Lebensjahres des Kindes werden folgende Angebote gemacht:

Im Elternkurs „Das Baby verstehen“, der für alle Eltern angeboten wird, können Sie sich in einer Gruppe über die Themen informieren, die in der Zeit der Schwangerschaft und der ersten Zeit mit dem Kind von Bedeutung sind. Speziell ausgebildete Familienhebammen können in dieser wichtigen Zeit der Neuorientierung zur Bezugsperson für die Familien werden. Sie besuchen die Familie während des erstenLebensjahres des Kindes und bieten individuelle Unterstützung im vertrauten häuslichen Umfeld an.

In allen Landkreisen wurden zur Beratung und konkreten Unterstützung Netzwerke für Eltern eingerichtet. Sie erreichen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Koordinierungsstelle „Frühe Hilfen - Keiner fällt durchs Netz” direkt und unbürokratisch unter den Kontaktdaten aus unserem Informationsflyer. Sie können aber auch Ihre Ärztin bzw. Ihren Arzt oder Ihre Hebamme ansprechen; sie arbeiten in diesem Netzwerk mit, wissen über die Möglichkeiten der Hilfe Bescheid und helfen Ihnen bei der Kontaktaufnahme.

Ein weiterer Baustein der „Frühen Hilfen“ ist die regelmässige Teilnahme an den Früherkennungsuntersuchungen. Damit Ihr Kind gesund aufwachsen kann und Krankheiten früh erkannt und behandelt werden können, übernehmen die Krankassen die Früherkennungsuntersuchungen U1 bis U9 in den ersten sechs Lebensjahren.
Diese Untersuchungen sind ein wichtiger Teil der Gesundheitsvorsorge, da sie in bestimmten Zeiten stattfinden, an denen Ihr Kind entscheidende Entwicklungsfortschritte
macht. Sie werden zu den Untersuchungen eingeladen und bei Versäumnis daran erinnert.

Sie wollen als werdende und junge Eltern nur Gutes für Ihr Kind. Nehmen sie deshalb bitte unsere Hilfe in Anspruch.

Frühe Hilfen im Saarland

Mit dem Landesprogramm „Frühe Hilfen“ und dem Projekt „Keiner fällt durchs Netz“ setzt die Landesregierung ihre bisherige konsequente Unterstützung von saarländischen Familien in der Startphase des Familienlebens fort.

Gemeinsam mit der Hessenstiftung „Familie hat Zukunft“ und dem Institut für psychosomatische Kooperationsforschung und Familientherapie Heidelberg wird das bestehende Hilfsangebot für Eltern erweitert und das Projekt „Keiner fällt durchs Netz“ flächendeckend im gesamten Saarland durchgeführt. Unsere Partner vor Ort sind die Landkreise und der Regionalverband Saarbrücken.

Damit wird das schon bestehende Beratungs- und Bildungsangebot für junge Familien im Saarland ergänzt.

Das Kursangebot „Das Baby verstehen“ steht allen interessierten Eltern zur Verfügung. Ein weiterer wesentlicher Bestandteil des Projektes ist die Möglichkeit einer Betreuung der Familie durch eine qualifizierte Familienhebamme.


Das Saarland ist das erste Bundesland, das ein solch innovatives Präventionsprojekt flächendeckend durchführt. Es belegt den Stellenwert, den die Landesregierung der
Familienpolitik und den saarländischen Familien beimisst.


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