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Auffang- und Pflegestationen im Saarland
Ein Eichhörnchen zu Gast in einer Auffang- und Pflegestation
Zur Pflege verletzter und kranker Wildtiere ist nach dem Bundesnaturschutzgesetz eine Genehmigung der Obersten Naturschutzbehörde erforderlich.
Im Saarland gibt es derzeit drei Auffang- und Pflegestationen, die kranke und pflegebedürftige wildlebende Tiere aufnehmen. Diese Stationen sind vom Ministerium für Umwelt eingerichtet worden, damit seltene oder sogar vom Aussterben bedrohte Arten von Personen versorgt werden können, welche über spezielle Sachkenntnisse verfügen. Dadurch wird sowohl dem Arten- als auch dem Tierschutz Rechnung getragen. Jedoch dürfen Tiere, die im Wald oder in der freien Landschaft aufgefunden werden, nicht ohne Rücksprache mit dem zuständigen Jagdpächter oder einer fachkundigen Person mit nach Hause genommen werden. Denn oft wird durch eine spontane, zwar gut gemeinte Handlung eine Situation falsch eingeschätzt und eine intakte Tierfamilie zerstört. Eine Handaufzucht ist für die Wildtiere immer nachteiliger zu sehen als der Aufwuchs in der natürlichen Umgebung bei den Muttertieren. Zurzeit wird in Eppelborn eine Wildtierauffangstation errichtet, die sich jedoch noch im Bau befindet. Nach Fertigstellung wird dort die Aufzucht und Pflege von allen im Saarland aufgefundenen in Not geratenen Wildtieren in Zusammenarbeit mit der Tierschutzstiftung Saar erfolgen. Jedoch ist auch dort vor der Aufnahme die Zustimmung des Jagdpächters erforderlich, da dieser die Notwendigkeit der Handaufzucht oder der Pflege fachkundig beurteilen kann. |
PublikationenKontaktWildtierauffangstation
Auffang- und Pflegestation Nord, Weiskirchen im Wildpark Rappweiler
Peter Kerl
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