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Fahrrad fahren mit Grips: Oben mit! - Gut geschützt dank FahrradhelmMangelnde Akzeptanz beim Tragen von Fahrradhelmen - Fehlende Vorbilder
Oft fehlt es an der Einsicht der Erwachsenen. Sie sind auch nicht gerade Vorbilder für ihre Kinder, wie Tests der Polizei in der Vergangenheit ergeben haben.
"Würden Sie Ihr Kind vom 3-Meter-Brett in ein leeres Schwimmbecken springen lassen?" Diese Frage - gerichtet an Eltern und Großeltern, die mit Kindern und Enkeln radelnd unterwegs waren - wurde natürlich immer mit einem entschiedenen "Nein!" beantwortet. "Und warum lassen Sie Ihre Kinder dann ohne Helm fahren?" "Warum setzen Sie selbst keinen Helm auf?", hakten die Polizeibeamten nach. Betretene Mienen... "Hm - früher gab es ja keine Helme, wir sind da rein gewachsen", "Na ja - ist ja keine Vorschrift," und "Da sehe ich bestimmt ‚bescheuert’ aus" sind die schwachen Argumente der Befragten.
Ein Test der Polizei ergab: Von 253 Fahrradfahrern trugen 169 keinen Fahrradhelm. Nur ein Drittel (84) aller gezählten Radfahrer wurden "Oben mit" angetroffen. Oft waren Familien unterwegs. Vornweg Papa und am Schluss Mama, beide oft ohne, die Kinder dazwischen meist mit Helm. Kinder benötigen Vorbilder! Häufig wird unvorschriftsmäßiges Verhalten der Eltern übernommen. "Ja stimmt, mein Filius schimpft jedes Mal mit mir!"
Für Kinder aber auch Erwachsene gilt anhand des Beispieles mit dem Sprungbrett: Jeder Sturz beim Fahrrad fahren mit einer Geschwindigkeit von 30 Stundenkilometern entspricht einer Fallhöhe von etwa 4 Metern.
Wollen Sie sich das antun? Nicht alles, was erlaubt ist, ist auch sinnvoll. Deshalb machen Sie mit: "Oben mit ist Pflicht!" |
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