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Boden und Altlasten
 

Stadtböden

Was wir in der Stadt mit Füßen treten

Eine sehr junge Disziplin innerhalb der bodenkundlichen Landesaufnahme stellt die Untersuchung von Stadtböden, d.h. urban, industriell und gewerblich überformten Flächen dar. Im besiedelten Raum hat der Mensch die natürlichen Bodenverhältnisse durch vielfältige Eingriffe gestört. Bodenabtrag, Aufschüttung von technogenen Substraten, Versiegelung sowie die Anreicherung von Schadstoffen sind kennzeichnend für urbane Böden. 
Mit der Kartierung von Stadtböden betritt der Bodenkundler wenig erforschtes Neuland. Bei den Kartiervorbereitungen haben Arbeitsschutz und Kartiersicherheit wegen der oft hohen und schlecht lokalisierbaren Risiken und der damit verbundenen Schadenswirkungen (z.B. Munition, Blindgänger, Versorgungsleitungen) besondere Bedeutung. 

In der Landeshauptstadt Saarbrücken wurde 1990 mit der Untersuchung ausgewählter Stadtböden begonnen. Für die Pilotkartierung wurden sowohl charakteristische Nutzungstypen als auch Standorte mit besonderem Gefährdungspotenzial wie z.B. Altablagerungen ausgewählt. Zu den Untersuchungsgebieten zählen Haus- und Kleingärten, Montanstandorte (Bergehalden, Flotationssedimente), Mülldeponien und Schrottplätze.

Ausgewählte Ergebnisse der Pilotkartierung im Raum Saarbrücken wurden 2003 auf der CD „Die Böden von Saarbrücken“ mit Textbeiträgen und Karten zusammengestellt. Die Erläuterungstexte der CD können Sie unterhalb diese Textabschnittes einsehen, die darin enthaltenen Karten sind aus technischen Gründen leider nicht visualisierbar.

Kontakt

Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz
Fachbereich 5.2 - Bodenschutz und Waldökologie
Dr. Karl Dieter Fetzer
E-Mail-Kontakt
Telefon
(0681)8500-1157

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