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Neue Impulse für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit
Im Mittelpunkt des Informationsgesprächs standen die intensiven deutsch-französischen Kontakte zwischen dem Saarland und Lothringen. Kernthema der grenzüberschreitenden Kooperation mit dem Verwaltungsbereich von Sarreguemines war die Fortentwicklung des Metropolprojekts Saarbrücken - Moselle-Est, für das der Sous-Präfekt für Lothringen die staatliche Ebene Frankreichs im Lenkungsausschuss vertritt. Ziel des Metropolprojekts ist es, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Kommunen im Großraum Saarbrücken und dem Bereich des östlichen Départements Moselle fortzuentwickeln. Hierzu treffen sich regelmäßig die betroffenen Bürgermeister mit Unterstützung der Landesregierung und der regionalen französischen Gebietskörperschaften. Der französische Staat, der die gezielte Fortentwicklung des grenzüberschreitenden Metropolprojektes vorgeschlagen hatte, will bereits Kooperationsprojekte, wie die Entwicklung gemeinsamer Wirtschafts- und Standortmarketingaktivitäten, in den kommenden Jahren gezielt unterstützen. Rund dreißig Maßnahmenvorschläge haben gemischte deutsch-französische Arbeitsgruppen ausgearbeitet.
Die Gesprächspartner waren sich einig, dass es ein Schwerpunkt der grenzüberschreitenden Maßnahmen sein solle, die Chancen der neuen Schnellbahnverbindung Frankfurt - Saarbrücken - Moselle-Est - Paris gezielt zu nutzen. In dieser neuen Verkehrszentralität lägen einzigartige Potenziale im Wettbewerb mit anderen Agglomerationsräumen in Europa. Neben dem Gespräch in der Staatskanzlei wird Sous-Präfekt Polycarpe in den kommenden Wochen zu Gesprächen mit weiteren Mitgliedern der Landesregierung zusammentreffen. Er wird auch mit dem Präsidenten des Stadtverbandes Saarbrücken, Michael Burkert, Gespräche führen. Der Stadtverband koordiniert auf saarländischer Seite die grenzüberschreitenden Kooperationen auf kommunaler Ebene. |

