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Landwirtschaft und ländlicher Raum
 

Plan zur Entwicklung des ländlichen Raums - Förderperiode 2007 bis 2013    Seite vorlesen lassen

Der Plan zur Entwicklung des ländlichen Raums im Saarland setzt im Förderzeitraum 2007-2013 die Inhalte der EU- Verordnung (EG) Nr. 1698/2005 („ELER- Verordnung“) um. Er steht damit im Einklang mit den Strategischen Leitlinien der EU und dem Nationalen Strategieplan der Bundesrepublik Deutschland. Neben der Berücksichtigung der Nachhaltigkeitsziele der Göteborg-Strategie und der Lissabon-Strategie  für Wachstum und Beschäftigung gibt die ELER-VO vier prioritäre Bereiche für die Entwicklung ländlicher Räume vor:
  • Schwerpunkt 1: Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Land- und Forstwirtschaft
  • Schwerpunkt 2: Verbesserung der Umwelt und der Landschaft
  • Schwerpunkt 3: Verbesserung der Lebensqualität im ländlichen Raum und Diversifizierung der ländlichen Wirtschaft
  • Schwerpunkt 4: LEADER als Querschnittsaufgabe

Der Plan zur Entwicklung des ländlichen Raums (EPLR Saar) analysiert zunächst die Situation des ländlichen Raums im Saarland und zeigt dessen Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken auf, um unter Bezugnahme auf die Ziele und Strategien der EU geeignete Maßnahmen zu formulieren, die dem ländlichen Raum zukunftsfähige Perspektiven geben. Die aufgeführten Fördermaßnahmen werden in der Regel zu 50 % durch die EU und zu 50 % aus nationalen Mitteln (Bund, Land, Kommunen) finanziert. Die mit Abstand wichtigste Kofinanzierungsquelle ist die Nationale Rahmenregelung, die sich im Wesentlichen auf die Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes (GAK)“ stützt.

Für das Saarland standen im Zeitraum 2007-2013 ursprünglich ca. 28,3 Mio. Euro an EU- Mitteln zur Verfügung (vorherige Periode 2000-2006: rund 38 Mio. Euro), die im Jahr 2009 im Rahmen des so genannten "Health Check" auf nunmehr rund 31,2 Mio. Euro aufgestockt wurden. Neben den überwiegend auf die Land- und Forstwirtschaft ausgerichteten Maßnahmen der Schwerpunkte 1 und 2, für die mehr als die Hälfte der Fördermittel vorgesehen sind, sollen in der Förderperiode 2007-2013 die Maßnahmen des Schwerpunkts 3 (Dorferneuerung, Unternehmensgründungen, ländlicher Tourismus, Diversifizierung der ländlichen Wirtschaft u. a.) ebenso gestärkt werden wie der LEADER- Ansatz, der sowohl der Landwirtschaft als auch der ländlichen Entwicklung insgesamt zugute kommt.

Das saarländische Plandokument wurde im Februar 2007 bei der EU- Kommission zur Notifizierung eingereicht. Im Rahmen des Konsultationsverfahrens wurde das Dokument fortentwickelt bis hin zu der Fassung, die am 18.09.2007 über das elektronische System „SFC 2007“ wiederum in Brüssel eingereicht,am am 18.09.2007 in der Sitzung des Rural Development Committee behandelt und mit Schreiben der Kommission vom 24.10.2007 genehmigt wurde.

Kontakt

Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz
Referat B/4
Holger Neisius
Ländlicher Raum, Flächenrevitalisierung, ELER-Verwaltungsbehörde
Keplerstraße 18
66117 Saarbrücken
E-Mail-Kontakt
Telefon
(0681) 501-4266
Telefax
(0681) 501-4314
Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz
Referat B/4
Thomas Groß
Ländlicher Raum, Flächenrevitalisierung, ELER-Verwaltungsbehörde
Keplerstraße 18
66117 Saarbrücken
E-Mail-Kontakt
Telefon
(0681) 501-4348
Telefax
(0681) 501-4314

Rechtsgrundlagen

Die Verordnung (EG) Nr. 1698/2005 (ELER- Verordnung) bildet die Grundlage für die ländlichen Entwicklungsprogramme der Mitgliedsstaaten der EU. Bei föderalen Staaten wie der Bundesrepublik Deutschland erstellen die Länder jeweils eigene Entwicklungsprogramme

In der Durchführungsverordnung zur ELER- Verordnung werden deren Inhalte konkretisiert und operationalisiert:

Die Nationale Strategie basiert auf den Strategischen Leitlinien der Europäischen Gemeinschaft.

Die Bundesrepublik, vertreten durch das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, hat einen Nationalen Strategieplan erstellt, in dessen Rahmen sich die Länderprogramme einfügen: