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ErdkundeGeografisches Informationssystem "ZORA"Bildungsstaatssekretär Stephan Körner nimmt stellvertretend für alle Schulen im Saarland die Software ZORA aus den Händen von Umweltstaatssekretär Dieter Grünewald in Empfang.
Das Landesamt für Kataster-, Vermessungs- und Kartenwesen (LKVK) hat eine für den Schulgebrauch angepasste Benutzerversion des Geo-Informationssystems „ZORA“ angefertigt, die allen saarländischen Schulen unentgeltlich zur Verfügung steht.
ZORA ist sehr gut geeignet, Schülerinnen und Schüler mit dem Thema Geoinformationssysteme vertraut zu machen. Mit ZORA eröffnen sich den saarländischen Lehrerinnen und Lehrern für ihre Unterrichtsgestaltung ganz neue Möglichkeiten. Entsprechende Lehrerfortbildungsangebote, bei denen Lehrerinnen und Lehrer mit dem Programm ZORA vertraut gemacht werden, sind bereits in der Planung. Die Schülerinnen und Schüler bekommen mit ZORA die Möglichkeit, sich mit den modernsten Softwaresystemen, über die das Landesamt für Kataster , Vermessungs- und Kartenwesen verfügt, vertraut zu machen. Die Software bietet im Geografieunterricht aller Schulformen vielfältige und zeitgemäße Anwendungsmöglichkeiten – bei der Vermittlung topografischer Kenntnisse, zur eigenen Erstellung thematischer Karten und bei der Behandlung von Themen wie Raumentwicklung und Stadtplanung. Zugleich sollen die Schülerinnen und Schüler dazu motivieren werden, sich über den Unterricht hinaus mit der Geologie und Geografie des Saarlandes zu beschäftigen. In diesem Sinne will ZORA die Lust am Lernern und die Lust an der Geografie wecken und fördern. Der Einzug des Geo-Informationssystems ZORA in die saarländischen Klassenzimmer ist daher ein Meilenstein für den Geografie- und Erdkundeunterricht im Saarland. „ZORA“ steht für Zeichnen, Orientieren, Rechnen, Auskunft. Das Programm ist in der Lage, die digitalen topografischen Karten des Saarlandes in den Maßstäben 1:25 000, 1:50 000 und 1:100 000, die digitale Deutsche Grundkarte, auszugsweise die amtlichen Katasterkarten und vor allem Luftbilder darzustellen und beliebig miteinander zu verschneiden. Über Orts- bzw. Ortsteilnamen oder auch direkt über Adressen kann man auf beliebigen Datenebenen suchen. Streckenlängen und Flächeninhalte können ebenso gemessen werden wie Geländeprofile. Ebenso können an die Grafikelemente Textdateien, Bilder oder sonstige Dateien angebunden werden. Selbstverständlich kann man diese „Karten“ jederzeit modifizieren, ergänzen und in gängigen Formaten ausdrucken. |
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