Sie befinden sich hier:
Beginn Textbereich:
Medikamente
Medikamente
Die Medikamentenabhängigkeit gehört in Deutschland zu den meist verbreiteten Suchterkrankungen neben der Tabak- und Alkoholabhängigkeit. Schätzungen gehen von 1,4 bis 1,9 Millionen Medikamentenabhängigen aus. Mehrheitlich Frauen und ältere Menschen sind von dieser "stillen" - weil nach außen nicht ohne weiteres erkennbaren- Sucht betroffen. Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung will die Öffentlichkeit und Fachpresse verstärkt auf das Thema aufmerksam machen. Schwerpunkte sind dabei die Verbesserung der Datenlage zur Medikamentenabhängigkeit, die bessere Erreichbarkeit für betroffene Menschen durch das Suchthilfesystem sowie die Verschreibungspraxis. Schlaf- und Beruhigungsmittel Ein erhebliches Suchtpotential haben die so genannten psychotropen Medikamente. Das größte Abhängigkeitspotential haben Schlaf- und Beruhigungsmittel aus der Wirkstoffgruppe der Benzodiazepine. Psychostimulantien Ein in der Öffentlichkeit und Wissenschaft kontrovers diskutiertes Thema ist das Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitäts-Syndroms (ADHS). Die Therapie ist als multimodales Behandlungsangebot definiert. Nur ein Teil der Kinder bedarf der medikamentösen Therapie. Doping Die Verwendung von Dopingmitteln ist nicht nur im Spitzensport ein Problem. Wie eine im Rahmen der Gesundheitsberichterstattung des Bundes vom Robert Koch-Institut veröffentlichte Broschüre zeigt, missbrauchen ebenfalls Sportler im Freizeitbereich trotz erheblicher Gesundheitsrisiken Dopingsubstanzen zur Leistungssteigerung und Körperveränderung. Demnach sind die Substanzen leicht zu beschaffen. Zudem finden Dopingkontrollen im Freizeitsport nicht statt und die vielfältigen Präventionsbemühungen sind bislang wenig aufeinander abgestimmt. Infolge dessen ist vor allem für junge Männer das Gefährdungspotential hoch. |
Weiterführende Links |

