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AhA! - Für Sie da!Das von der Landesregierung geförderte Projekt "AhA - Agenturen für haushaltsnahe Arbeit" verzeichnet trotz Wirtschaftskrise steigende Verkaufszahlen.
Die Mitarbeiter der landesweit vernetzten Agenturen bieten zu fairen und bedarfsorientierten Preisen hauswirtschaftliche Leistungen wie Reinigungsarbeiten, Wäschepflege, Blumenpflege sowie Einkäufe und Botengänge an.
Im Früjahr 2011 konnten zum ersten Mal seit Bestehen des Projekts rund 13.000 förderfähige Dienstleistungsstunden im Monat verkauft werden. Bis Ende des Jahres 2011 wurden über 250 legale Arbeitsplätze für Dienstleisterinnen und Dienstleister in den 17 Agenturen geschaffen.
In der Vergangenheit gerieten die Anbieter von Arbeiten im Haushalt und deren Kunden nur zu oft in die Illegalität der Schwarzarbeit. Aus diesem Grund hat die Saarländische Landesregierung im Juli 2004 das Projekt „AhA – Agentur für Haushaltsnahe Arbeit“ ins Leben gerufen. Rund 4.500 Kunden konnten seither von den Dienstleistungen der Agenturen profitieren. Die Mitarbeiter der landesweit 17 Agenturen bieten zu fairen und bedarfsorientierten Preisen hauswirtschaftliche Leistungen wie Reinigungsarbeiten, Wäschepflege, Blumenpflege sowie Einkäufe und Botengänge an. Diese Dienstleistungen bezahlt der Kunde dann monatlich bei seiner Agentur. Dadurch entfällt der bürokratische Aufwand, der ihm bei der Anmeldung einer Haushaltshilfe andernfalls entstünde. Zudem kann er die in Rechnung gestellten Dienstleistungen mit 20 % bis zu einer Höhe von 20.000 Euro steuerlich geltend machen. Die jeweilige Agentur organisiert überdies Krankheits- und Urlaubsvertretungen, sodass eine Unterstützung bei Haushaltsarbeiten ohne Unterbrechung das ganze Jahr hindurch gewährleistet ist. Die Mitarbeiter sind bei den Agenturen sozialversicherungspflichtig beschäftigt und damit nicht dem Risiko ausgesetzt, in illegale Schwarzarbeit abzurutschen. Der Zuschuss pro Dienstleistungsstunde beträgt dabei weiterhin für alle saarländischen Privathaushalte 3,50 Euro und zwar für maximal 10 Stunden pro Monat und Haushalt. Das Projekt „AhA - Agenturen für haushaltsnahe Arbeit“ ging im Juli 2004 an den Start mit dem Ziel, über ein flächendeckendes Angebot an haushaltsnahen Dienstleistungen für Privathaushalte im Saarland sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze zu schaffen und die Schwarzarbeit im hauswirtschaftlichen Bereich zurückzudrängen. In 2004 gingen 9 Agentu-ren (7 Standorte) an den Start. Es entsteht für den Haushalt keinerlei bürokratischer Aufwand und für eine Krankheits- oder Urlaubsvertretung wird ebenfalls gesorgt. Zudem zahlt das Land einen Zuschuss pro verkaufter Dienstleistungsstunde bis maximal 10 Stunden pro Monat und Haushalt. Der Zuschuss betrug ursprünglich 6,20 € und wurde ab Oktober 2006 auf 5,00 € und ab Oktober 2007 auf 3,50 € reduziert (degressive Förderung). Das Fördervolumen belief sich in 2004 auf rund 105.000 €, in 2005 auf rund 299.000 €, in 2006 auf rund 375.000 € und bis Oktober 2007 rund 286.000 €. Durch den Zuschuss ergibt sich für den Privathaushalt ein fairer Preis, und die Haushaltshilfen finden sozialversicherte Arbeit. Darüber hinaus haben die Privathaushalte die Möglichkeit, 20% der pro Jahr in Rechnung gestellten Dienstleistungen von der Steuer abzuziehen. Die Rechnungen werden bis zu 20.000 € berücksichtigt, so dass eine Steuererstattung von maximal 4.000 € pro Jahr möglich ist, wenn eine Haushaltshilfe über eine AhA-Agentur engagiert wird. Alle AhA-Agenturen sind qualitätsgeprüft, und ihre MitarbeiterInnen sind seriös und erfahren. Das gibt dem Haushalt die Sicherheit einer zuverlässigen, vertrauenswürdigen und qualifizierten Haushaltshilfe jen-seits der Schwarzarbeit. Zum Projektstart im Juli 2004 wurden 195 Privathaushalte durch die AhA-Agenturen bedient. Diese Zahl ist im Oktober 2007 auf insgesamt 667 saarländische Privathaushalte angewachsen. Der Kundenstamm (alle seit Projektstart je bedienten Privathaushalte) hat sich von 264 inzwischen auf rund 4.500 erhöht. Die pro Monat verkauften Dienstleistungsstunden haben sich von 2.411 auf insgesamt rund 7.300 im Oktober 07 entwickelt; monatlich werden mittlerweile über 13.000 Dienstleistungsstunden verkauft. Die Beschäftigtenzahl ist von ursprünglich 53 auf 252 im November 2011 angestiegen. Davon sind 58 Minijobs (23%), 194 Teilzeitbeschäftigungsverhältnisse > 400 € (77%). Derzeit sind in denAgenturen für haushaltsnahe Arbeit ausschließlich Frauen beschäftigt. Dabei haben 12,3 % eine Ausbildung im hauswirtschaftlichen Bereich, 63,1% haben eine sonstige Ausbildung und 24,6% verfügen über keinerlei abgeschlossene Berufsausbildung. Von den DienstleisterInnen sind 41,3% im Alter zwischen 40 und 49 Jahre; 41,7% % sind sogar 50 Jahre und älter. Keine Doppelförderung von Dienstleistungsstunden |
KontaktJutta Grenner Ansprechpartnerin für Fragen zu AhA
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