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ProjekteGrafische Informationssysteme (GIS) an saarländischen Schulen
Geografische Informationssysteme (GIS) haben eine zunehmend große Verbreitung. Immer mehr Menschen nutzen beispielsweise Routenplaner auf CD und im Internet oder Navigationssysteme in Autos und Handhelds. Mit Geografischen Informationssystemen können Sach- und Geometriedaten in komplexe Zusammenhänge gebracht und anschließend ausgewertet werden, um neue Erkenntnisse zu gewinnen. Immer häufiger werden wichtige Entscheidungen in Politik, Wirtschaft und Verwaltung auf der Grundlage von GIS-Analysen getroffen, denn das Einsatzgebiet von GIS ist groß und umfasst Bereiche wie Verkehr, Umweltschutz, Raumplanung, kommunale Versorgung, Standortanalyse und vieles mehr.
Aufgrund der wachsenden Bedeutung von GIS, aber auch wegen der vielfältigen methodischen und didaktischen Möglichkeiten, haben GIS-Anwendungen Einzug in die Schulen gehalten und finden sich bereits in den Geografie-Lehrplänen vieler Bundesländer wieder. Mit GIS-Software können Schülerinnen und Schüler im Geografieunterricht anhand unterschiedlicher Themen des Lehrplans theoretische und praktische Kenntnisse darüber erwerben, wie raumbezogene Daten mit Hilfe digitaler Medien erfasst, verwaltet, analysiert, und präsentiert werden. Das Ministerium für Bildung, Kultur und Wissenschaft unterstützt den Einsatz von GIS an saarländischen Schulen. Sechs Pilot-Schulen wurden mit der Software „Diercke-GIS“ ausgestattet. In Zusammenarbeit mit dem Landesinstitut für Pädagogik und Medien (LPM) und dem Institut für Landeskunde werden Fortbildungen für Lehrerinnen und Lehrer angeboten. |
Pilot-Schulen:Projektergebnisse:
GIS-Projekt im Geografieunterricht eines Leistungskurses der Jahrgangsstufe 12
von Thomas Krämer, Cusanus-Gymnasium, St. Wendel
GIS-Projekt im Geografieunterricht einer 9. Klasse eines Gymnasiums
von Mirko Busch, Gymnasium am Steinwald, Neunkirchen
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