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Juleica
Wenn ein Jugendtreff seine Türen öffnet, eine Kindergruppe nachmittags den nahen Wald erkundet oder junge Sportler das Tischtennistraining aufsuchen, dann ist das ohne sie nicht möglich: qualifizierte ehrenamtliche Jugendleiterinnen und Jugendleiter, die mit Kindern und Jugendlichen wertvolle Freizeitmaßnahmen und außerschulische Bildungsangebote schaffen. Qualitätssiegel für diese gut ausgebildeten Freiwilligen ist die amtlich ausgestellte Jugendleitercard, kurz: Juleica.
Der Landesjugendring Saar und die Saarländische Sportjugend haben nun am Montag die Kampagne "Juleica bringt´s" in einer Pressekonferenz im Deutschen Zeitungsmuseum Wadgassen vorgestellt. Heike Weber vom Vorstand des Landesjugendrings beschreibt das Ziel: "Wir wollen der ehrenamtlichen Arbeit der Jugendleitern stärkere Anerkennung verschaffen und mit Vergünstigungen von Unternehmen und Kommunen ein kleines Dankeschön für ihr Engagement aussprechen." Die Jugendleiter, die an der Pressekonferenz teilnahmen, nehmen diese Art der Anerkennung gerne an. So wird ihnen deutlich, dass die Gesellschaft ihre Arbeit wertschätzt. Den Hauptantrieb beschrieb Hanna Balbier, Jugendleiterin bei der Turnerjugend: "Es macht einfach ungeheuer viel Freude mit Kindern und Jugendlichen zusammen zu sein." Und Human Hassanzadeh von der AWO-Jugend ergänzt. "Mit unserem Engagement ermöglichen wir Kindern in Urlaub zu fahren, die ihn sich sonst bei einem kommerziellen Anbieter nicht leisten könnten. Deshalb finde ich unser Engagement wichtig." Das Deutsche Zeitungsmuseum eignete sich nicht nur wegen der laufenden Ausstellung über das 50-jährige Jubiläum des Jugendmagazins "Bravo" besonders als Ort für das Pressegespräch. Dr. Münch, Leiter des Museums gab bekannt, dass die Stiftung Saarländischer Kulturbesitz als Besitzer dieser Einrichtung dieses und weitere Museen, wie das Saarlandmuseum in die Vergünstigungsliste der Juleica eintragen werde. |
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