Sie befinden sich hier:
Beginn Textbereich:
Lokale Bündnisse für Familie
Am 24. Mai 2005 wurde durch die damalige saarländische Ministerin für Inneres, Familie,Frauen und Sport, Annegret Kramp-Karrenbauer, mit dem Servicebüro für Lokale Bündnisse für Familie in Berlin ein Kooperationsvertrag abgeschlossen.
Derzeit gibt es bereits 26 Zusammenschlüsse von Lokalen Bündnissen für Familie im Saarland. Das Saarland gehört damit zu den Bundesländern mit der größten Bündnisdichte. In einer Bürgergesellschaft, die zunehmend auf das Engagement von ehrenamtlichen Akteuren auch im kommunalen Bereich abzielt, ist eine Vernetzung der Partner aus Kommunalpolitik, Verwaltung, örtlichen Unternehmen, Gewerkschaften, Kirchen, Vereinen, Nachbarschaftsinitiativen, Verbänden und vielen mehr, der richtige Weg zu besserer Vereinbarkeit von Familie und Beruf, zur Förderung der Kinder, zur Schaffung eines lebenswerten und familienfreundlichen Umfeldes und zu einer guten Perspektive von Eltern und Kindern. Lokale Bündnisse für Familie bieten die Chance, diese Netzwerke zu errichten, zu stärken und zu erweitern. Servicestelle des Ministeriums für Arbeit, Familie, Prävention, Soziales und Sport
Die Servicestelle „Lokale Bündnisse für Familie im Saarland“ dient als Informationsplattform und Ansprechpartner. Sie fördert die Vernetzung der saarländischen Bündnisse untereinander, bündelt Aktivitäten, macht Angebote transparent, begleitet und forciert neue Bündnisgründungen. Zudem bildet die Servicestelle eine Brücke zwischen Gemeinden, Städten und dem Land. Erfahrungsaustausch, Vertiefung der gegenseitigen Kontakte und Koordinierung der gemeinsamen Arbeit in Netzwerktreffen bringen die Bündnisse wirkungsvoll und nachhaltig voran. Ansprechpartnerin: Blieskastel
Das Blieskasteler Bündnis für Familien will dafür sorgen, dass das Barockstädtchen durch mehr Familienfreundlichkeit noch attraktiver wird. Die Akteure setzen thematische Schwerpunkte, um Kinder und Eltern noch stärker zu unterstützen. In der AG "Erziehung, Bildung und Betreuung" steht beispielsweise die professionelle Betreuung im Bereich der Kindergärten im Mittelpunkt. Ansprechpartnerin:
Eppelborn
Gemeinsam wollen die Akteure in der Gemeinde ein Klima schaffen, in dem sich Familien und Kinder wohl fühlen und willkommen sind. Hierzu sollen bereits bestehende Angebote gebündelt und weiterentwickelt werden. Familien und ihre Bedürfnisse immer im Blick – werden sich die Bündnisakteure künftig in den Handlungsfeldern „Erziehung, Bildung und Betreuung“, „Kultur, Freizeit, Sport und Erholung“, „Wohnen, Bauen und Verkehr“, „Umwelt und Gesundheit“ sowie „Wirtschaft und Arbeit“ für mehr Familienfreundlichkeit engagieren. Besonderes Augenmerk legen die Bündnisakteure zudem auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die sie durch geeignete Betreuungsmaßnahmen von Kindern, Jugendlichen und Pflegebedürftigen verbessern wollen. Mit einer feierlichen Gründungsveranstaltung am 20. September 2007 im Kongresszentrum big Eppel gaben die Bündnispartnerinnen und Bündnispartner den Startschuss für das Eppelborner Bündnis für Familie. Unter der Schirmherrschaft des saarländischen Ministerpräsidenten Peter Müller haben sich zahlreiche Akteure aus Unternehmen, Kindergärten, Schulen, Vereinen und der Kommune sowie engagierte Bürgerinnen und Bürger zusammengeschlossen. Maßgeblich initiiert wurde das Bündnis von Gaby Schäfer, Staatssekretärin für Bildung, Familie, Frauen und Kultur des Saarlandes, die auch für die Zukunft ihre Unterstützung zusagte.
Homburg - UniMedKids
Im Rahmen einer Auftaktveranstaltung im Großen Hörsaal der Frauen- und Kinderklinik des Universitätsklinikums des Saarlandes in Homburg haben am 7. März 2006 Repräsentanten aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft gemeinsam mit der damaligen Innen- und Familienministerin des Saarlandes Annegret Kramp-Karrenbauer das Lokale Bündnis Kinderbetreuung – UniMedKids in Homburg gegründet. Der Vorstandsvorsitzende und Ärztliche Direktor Prof. Dr. Hans Köhler, der für das Universitätsklinikum des Saarlandes die Veranstaltung eröffnete und moderierte, machte deutlich, dass die Arbeit in einer Klinik bzw. ein Medizinstudium besondere Anforderungen an alle bezüglich Flexibilität, Zuverlässigkeit und Arbeitszeit stellt. Das Lokale Bündnis begreifen die Akteure als Chance, für alle Beschäftigten und Studierenden am Universitätsklinikum, Neues in Bewegung zu bringen und umzusetzen. UniMedKids unterstützt Eltern bei der Betreuung ihrer Kinder mit bedarfgerechten, arbeitsplatznahen und flexiblen Angeboten, wie mit einem Tagesmütternetz, einer Babysitterbörse, Randzeitenbetreuung und Ferienbetreuung. Ziel ist, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf beziehungsweise Studium zu verbessern. Neue innovative Ideen, die den Ausbau und die Flexibilisierung von Kinderbetreuungsangeboten voranbringen, werden unter Bündelung der vorhandenen Ressourcen gemeinsam entwickelt und umgesetzt. Am 13. November 2006 brachten die Bündnispartner ein Modellprojekt zur Randzeitenerweiterung auf den Weg. Mit Unterstützung des zuständigen Bildungsministeriums und unter wissenschaftlicher Begleitung soll dieses Projekt für die Dauer von drei Jahren Eltern die Möglichkeit geben, ihre Kinder zu Randzeiten in campusnahen Einrichtungen professionell betreuen zu lassen. Weitere Initiativen zu Notfall- und Stundenbetreuung (UniMedKids-Rescue), Betreuungsangebote für Kinder unter drei Jahre, Übernachtbetreuung und Ferienbetreuung zählen zu den nächsten Schritten des Bündnisses zur Verbesserung der Kinderbetreuung und zur Ausbalancierung von Beruf/Studium und Familie. Ansprechpartnerin: UniMedKids Homburg (extern)
Illingen Das Illinger Bündnis soll bereits vorhandene Angebote und Strukturen für Familien bündeln, vernetzen und weiterentwickeln. Durch die Zusammenarbeit starker PartnerInnen aus verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen sollen neue Ideen zum Wohle von Familien entstehen. Ein wichtiger Aspekt ist dabei, Familie und Beruf durch geeignete Betreuungsmaßnahmen von Kindern, Jugendlichen und Pflegebedürftigen zu vereinbaren. Weitere Themen werden sich aus der Bündnisarbeit ergeben. Ansprechpartner/in: Frank Schuppener Kirkel
Das Engagement des Lokalen Bündnis für Familie der saarländischen Gemeinde Kirkel ist breit gefächert. Es reicht von Betreuungsangeboten für Kinder und Jugendliche über die Ausgestaltung einer lebendigen kommunalen Infrastruktur bis hin zu Initiativen für Seniorinnen und Senioren. Unter dem Motto "Zukunft für Familie" erarbeiten die insgesamt 50 Bündnispartnerinnen und –partner in sechs Arbeitsgruppen Konzepte zu den Themen Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Verkehr und Wohnen, Pflege und Gesundheit, Freizeit, Kultur und Sport, Erziehung, Bildung und Betreuung sowie Familienrollen. Geplant sind unter anderem der Aufbau eines "Leihgroßeltern-Service", der Kinder stundenweise und individuell betreut, die Einrichtung eines Open-Air-Sommerkinos, die Verbesserung des Fahrradwegnetzes sowie die Beratung von Eltern in Fragen der Erziehung und bei innerfamiliären Problemen. Wichtig ist dem Bündnis auch die Betreuung der Grundschulkinder in den Ferien, die zum ersten Mal in den Herbstferien 2005 realisiert wurde. Für die kommenden Sommerferien hat sich das Bündnis vorgenommen, ein Sommerferienprogramm für Schulkinder anzubieten. Ansprechpartner: www.kikinet.net (extern)
Losheim am See - Familienforum Losheim am See
Das Familienforum Losheim am See wurde als Interessenvertretung für Familien ins Leben gerufen, um neue Impulse zu setzen und familienfreundliche Angebote in Losheim am See zu entwickeln. Als einer der ersten Schritte wurde in Zusammenarbeit mit der Gemeinde und der Volkshochschule des Landkreises Merzig-Wadern die „Elternschule Losheim am See“ gegründet, die kostenlose Workshops zu den Themen Schule und Lernen, Erziehungsfragen und Ernährung für Eltern anbietet. Darüber hinaus hat das Familienforum Renovierungsmaßnahmen an allen Grundschulen der Gemeinde sowie den Ausbau der Kinderkrippenplätze angeregt. Mit der Umsetzung wurde dank verschiedener Förderprogramme von Bund und Land und des Engagements der Vereine bereits in diesem Jahr begonnen. Insgesamt werden 4 Millionen Euro in Schulen, Kindergärten und Kindertageseinrichtungen investiert. Bündnisakteure haben auch eine Arbeitsgruppe gebildet, die gezielt Jugendliche ansprechen und gewinnen soll, um gemeinsam passgenaue Angebote zu entwickeln. Wie die Jugendlichen ihre Freizeit verbringen wollen, wurde mittels Umfrage ermittelt. Fehlende Angebote werden nun auf der Basis der Befragung initiiert. Das jüngste Projekt des Familienforums feiert am 26.09.2010 in der Eisenbahnhalle Losheim am See Premiere. Unter dem Motto „Zeit für Familie“ findet auf Initiative und unter Regie des Familienforums in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Losheim am See und dem Eigenbetrieb Touristik, Freizeit und Kultur die 1. Losheimer Familienmesse statt. Als erste Fachmesse ihrer Art in der Region soll sie die Wichtigkeit und die Bedeutung der Familie für die Gesellschaft und für das Gemeinwesen unterstreichen. Mit mehr als 40 Ausstellern wird sie als Informations- und Angebotsmesse das Leistungsspektrum für Eltern, Kinder, Jugendliche sowie Senioren in Losheim und dessen Umfeld präsentieren und als produktiver Mix aus Infos, Dienstleistungen, Warenangeboten und Unterhaltung gestaltet werden. Ansprechpartnerinnen: Silvia Kreis
Marpingen
Eine Umfrage in Marpingen erbrachte das Ergebnis, dass Eltern bei der Kinderbetreuung einen Verbesserungsbedarf sehen. Unter wesentlicher Beteiligung der "AG Kinder- und familienfreundliche Gemeinde" wurde daraufhin ein Hort eingerichtet, in dem mittlerweile 40 Kinder von 6 bis 14 Jahren nachmittags betreut werden können. Wie in diesem Beispiel greift die AG auch in anderen Bereichen Wünsche und Ideen der Menschen in Marpingen für eine nachhaltige Verbesserung der Lebensbedingungen von Familien und Kindern auf, regt Beteiligung an und setzt Ideen in die Tat um. Das breite Spektrum an Aktivitäten beinhaltet auch den Aufbau und die Verwaltung einer Stiftung für benachteiligte Kinder und Jugendliche, die durch Privatleute getragen wird. Im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe wird direkt mit einzelnen Jugendlichen gearbeitet; daneben stehen Angebote im unmittelbaren Lebensumfeld zur Verfügung, die für alle Kinder und Jugendlichen offen sind. Ansprechpartner:
Familienbündnis Merzig e.V.
Die Gründungsveranstaltung des Lokalen Bündnisses für Familie in der saarländischen Kreisstadt Merzig fand am 24. August 2007 in der Stadthalle statt. Unterstützung erhalten die Bündnisakteure – zu denen die Stadtverwaltung, Wohlfahrtsverbände, der Verein für Handel & Gewerbe Merzig, örtliche Unternehmen, gemeinnützige Vereine und Initiativen, der Landkreis Merzig-Wadern, Schulen, Kindertagesstätten und lokale Bildungsträger und auch engagierte und interessierte Bürgerinnen und Bürger gehören – auch von der saarländischen Familienministerin Annegret Kramp-Karrenbauer. Gemeinsam wollen die Bündnisakteure ein familienfreundliches Klima in der Stadt schaffen, in dem sich Familien über alle Generationen hinweg wohl fühlen. Hierzu konnte das Bündnis bereits erste Projekte auf den Weg bringen. So erstellen die Netzwerkakteure eine Broschüre, in der Angebote für Familien zusammengefasst werden und die nach ihrer Fertigstellung den Eltern kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Ein weiteres Projekt des Bündnisses ist der „Merziger Hilfepunkt“, der vom Verein für Handel und Gewerbe initiiert wurde. Ein auffälliges Symbol an den Merziger Schaufensterscheiben signalisiert Kindern und Familien, dass sie hier Hilfen bei kleinen Alltagsproblemen finden. Dabei reicht das Hilfsangebot von einem Pflaster, über einen Stuhl zum Ausruhen bis hin zu einem Wickeltisch für Säuglinge. Ansprechpartner/-innen: Heike Wagner Astrid Härtel Pfarrer Klaus Künhaupt
Nohfelden
Am 8. September 2007 unterzeichneten Akteure aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft im Rahmen eines Familienfestes auf dem Gelände der Gesamtschule Türkismühle die Gründungserklärung des Lokalen Bündnisses für Familie Nohfelden. Landrat Franz-Josef Schumann übernahm die Schirmherrschaft für das Bündnis. Neben Bürgermeister Andreas Veit unterstützen der Gemeinderat Nohfelden, das Jugendbüro Nohfelden, das Familienberatungszentrum Nohfelden, der Fußballverein Gonnesweiler, der Was Geht?! e.V., der Beauftragte für Menschen mit Behinderung Herbert Meier, der Seniorenbeauftragte Siegmar Fritsch sowie Kindergärten, Schulen und Bürgerinnen und Bürger das Lokale Bündnis für Familie. In drei Handlungsfeldern möchte das Bündnis Projekte entwickeln. Die Arbeitsgruppe „Integration“ setzt sich für die aktive Teilhabe von Menschen mit Behinderung ein. Der besseren Betreuung von Kindern und Jugendlichen widmet sich der Arbeitskreis „Betreuung“. Die dritte Gruppe engagiert sich für eine stärkere generationenübergreifende Zusammenarbeit in der Gemeinde. Damit die Ideen auch in die Tat umgesetzt werden, wird es neben den inhaltlichen Arbeitsgruppen auch eine Steuerungsgruppe geben. Sie wird über die Umsetzung der erarbeiteten Maßnahmen und Projekte entscheiden und Ideen, Kompetenzen und Ressourcen für ein familienfreundlicheres Klima vor Ort zusammenführen. Ein erstes gemeinsames Projekt steht bereits kurz vor der Umsetzung: Gemeinsam mit der Familienberatung entwickelte der Fußballverein Gonnesweiler das Konzept für eine Vortragsreihe zum Thema Erziehung. Ansprechpartner:
Nonnweiler
Bereits auf der Auftaktveranstaltung des Bündnisses am 10. Juni 2006 wurde deutlich: Mit starken Partnern, ambitionierten Projekten und viel Engagement hat sich das Lokale Bündnis für Familie Nonnweiler viel vorgenommen. Die saarländische Familienministerin Annegret Kramp-Karrenbauer hat die Schirmherrschaft für das Bündnis übernommen. Sie betonte, dass sie zuversichtlich sei, dass von der Gründung des Bündnisses in der Gemeinde Nonnweiler auch ein Signal für die ganze Region ausgehe. Die Gemeinde Nonnweiler setzt sich aus acht Ortsteilen zusammen: Bierfeld, Braunshausen, Kastel, Nonnweiler, Otzenhausen, Schwarzenbach, Sitzerath und Primstal. Das Bündnis möchte die Gemeinde für eine familienfreundliche Zukunft stark machen. Zunächst sollen die Themenfelder Vereinbarkeit von Beruf und Familie, eine familienfreundliche Gemeindeplanung und der Aufbau eines gemeindeweiten Informationsnetzwerkes für Familien im Vordergrund der Bündnisarbeit stehen. Geplant ist unter anderem, eine Informationsstelle für Neuhinzugezogene einzurichten, in der auch speziell für ausländische Mitbürgerinnen und Mitbürger Beratung und Hilfe angeboten werden. Zur Förderung der Zusammenarbeit von Jung und Alt will das Bündnis Begegnungsmöglichkeiten schaffen, die von Lesepatenschaften bis hin zu einem Bus-Begleitservice reichen. Ansprechpartnerinnen: Alexandra Mehrbach
Ostertalgemeinden
Den demographischen Wandel und seine Folgen haben sich die Orte Dörrenbach, Werschweiler, Niederkirchen, Hoof, Osterbrücken und Leitersweiler zum Thema gemacht und haben das Lokale Bündnis für Familie der Ostertalgemeinden gegründet. Gemeinsam wollen die Bündnisakteure die Attraktivität des Ostertals für Familien steigern und bereits ansässige Familien an die Region binden. Konkret möchten die Bündnispartner und Bündnispartnerinnen aus Wirtschaft, Gewerkschaften, Kammern, Kirchen, Verbänden, Vereinen, Nachbarschaftsinitiativen und Ortsverwaltungen eine Verbesserung der Lebensbedingungen von Familien erreichen, Argumente für mehr Familienfreundlichkeit vermitteln, Handlungsansätze aufdecken sowie die öffentliche Akzeptanz des Themas Familie stärken. Projektideen gibt es bereits für eine generationenübergreifende Zusammenarbeit wie beispielsweise gemeinsame Mittagstische für Jung und Alt. Ansprechpartnerin: Ottweiler
In der saarländischen Stadt Ottweiler wurde am 24. August 2008 im Rahmen eines Kinder- und Familienfestes im Innenhof des Rathauses das Ottweiler Bündnis für Familie gegründet. Neben zahlreichen Vertreterinnen und Vertretern lokaler Unternehmen, Kirchen, Vereine und Institutionen war Gaby Schäfer, Staatssekretärin im Ministerium für Bildung, Familie, Frauen und Kultur des Saarlandes, als prominenter Gast anwesend. Neben ihr hielt Beigeordneter Ralf Thilmany eine Gründungsrede. Bürgermeister Hans-Heinrich Rödle übernahm dabei die Schirmherrschaft des Bündnisses. Als Ziel haben sich die Bündnisakteure gesetzt, die Infrastruktur der Stadt familienfreundlicher zu gestalten. Bereits vor der Gründungsveranstaltung wurden fünf Arbeitskreise gebildet, um sich aktiv für Familien einzusetzen: „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, „Gesundheit und Pflege“, „Vernetzung, Bündelung und Transparenz“, „familienfreundliches Lebensumfeld/ Erziehungsverantwortung wahrnehmen“ und „generationenübergreifende Zusammenarbeit/ bürgerschaftliches Engagement“. Ansprechpartnerin:
Püttlingen
Das Püttlinger Bündnis für Familie wurde am 12. Juli 2005 in Anwesenheit der saarländischen damaligen Ministerin für Inneres, Familie, Frauen und Sport, und heutigen Kultusministerin, Annegret Kramp-Karrenbauer, gegründet. Mittlerweile haben 28 Bündnispartnerinnen und Bündnispartner aus den Bereichen „Soziales“, „Kommune“, „Bildung“, „Wirtschaft“ und „Arbeit“ die im Frühling 2008 verfasste Bündnisdeklaration unterzeichnet. Für noch mehr Familienfreundlichkeit in Püttlingen widmet sich das Bündnis den Handlungsfeldern „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, „Bildung, Erziehung und Kultur“, „Wohnen und Verkehr“ sowie „Gesundheit, Pflege und Senioren“. Zahlreiche Projekte haben die Bündnisakteure bereits erfolgreich umgesetzt: Mit der Online-Kinderbetreuungsbörse finden Eltern einen schnellen Überblick über Betreuungsmöglichkeiten in Püttlingen sowie ein breites Beratungs- und Informationsangebot. Zudem engagiert sich das Püttlinger Bündnis für Familie bei der Akquise von Tagesmüttern und unterstützt das städtische Familienferienprogramm. Für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, insbesondere in den Schulferien, führte das Bündnis eine Elternbefragung durch. Zudem organisierten die Bündnisakteure eine Fachveranstaltung für Unternehmen zum Thema „Familienbewusste Personalpolitik“. Für Püttlinger Seniorinnen und Senioren entwickelte das Bündnis einen Besuchsdienst und macht mit weiteren Projekten wie einer Aktion gegen Kinderarmut, der Übernahme von Patenschaften im Projekt „Klasse 2000“, einer Geschenkaktion für Drillinge und dem Kindernachmittag auf dem Weihnachtsmarkt auf sich aufmerksam. Ansprechpartner/in: Carmen Helfgen
Regionalverband Saarbrücken
Das Bündnis rückt die Belange der Familien in der Region in den Fokus des politischen und gesellschaftlichen Interesses. Gemeinsam wollen Verwaltung, Wirtschaftsverbände, Kammern, Arbeitnehmervertretungen, Gewerkschaften, die Agentur für Arbeit, Kirchen, Hochschulen und Wohlfahrtsverbände zu einer Verbesserung der Lebensbedingungen für die Familien im Regionalverband Saarbrücken beitragen. Lobbyarbeit für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist die Kernaufgabe. Dabei stehen die Verbesserung der Kinderbetreuung und eine familienfreundliche Personalpolitik im Blickpunkt. Ansprechpartnerin: Rehlingen-Siersburg
Bündnismitglieder aus Kindergärten, Verwaltung und Elternschaft setzen sich für ein familienfreundlicheres Umfeld in allen Bereichen ein. Nach Ideensammlung und -strukturierung zum Auftakt wurden folgende Themen in Arbeitsgruppen erörtert: Das Lokale Bündnis für Familie in Rehlingen-Siersburg arbeitet im Jahr 2009 mit dem Schwerpunktthema Sicherheit im Wohnumfeld. Großflächige Schilder in Tempo-30-Zonen sollen zum Beispiel Rasern Einhalt gebieten und den Schulweg sicherer machen. Geplant, um die Lebensbedingungen von Familien zu verbessern: Informationsveranstaltungen zum Thema Missbrauch von Kindern, flexible Kinderbetreuung, Pflege und Erhalt von Spielplätzen, Vernetzung familienfreundlicher Aktivitäten. Viele Aktionen und Projekte wurden bereits umgesetzt: Ansprechpartner: Riegelsberg Informationen zu dem Bündnis in Riegelsberg folgen! Ansprechpartnerin:
Saarbrücken - FreiesFamilienForumSaar e. V. Das FreieFamilienForum Saar e. V. ist ein innovativer Zusammenschluss engagierter und motivierter „Familienmenschen“ unterschiedlicher Altersgruppen und Lebensformen. Es vertritt und kommuniziert die Interessen von Familien und nimmt so Einfluss auf die Bewusstseinsbildung in Gesellschaft und Politik. Die Mitglieder des FreienFamilienForums Saar e. V. engagieren sich in verschiedenen Arbeitsgruppen, in Projekten und bei der Organisation von Veranstaltungen. Sie mischen sich aktiv ein und profitieren vom Informationsaustausch und der gegenseitigen Unterstützung , einem lebendigen Clubleben und einem ständig wachsenden Netzwerk. Das FreieFamilienForum Saar e. V. freut sich jederzeit über Zuwachs! Ansprechpartnerin:
Saarbrücken Kinderbetreuungsbörse (ehemals: Dudweiler)
In Saarbrücken haben sich Sozialverbände, Jugendamt, Elternverbände und -vertretungen sowie weitere Akteurinnen und Akteure aus Wirtschaft und Politik, der Katholischen Fachhochschule für Soziale Arbeit und der Universität des Saarlandes zusammengeschlossen, um gemeinsam Angebote für eine flexible Kinderbetreuung aufzubauen. Diese Vernetzung wurde in Saarbrücken-Dudweiler im Rahmen des EU-Stadtteilentwicklungsprogramms Urban II initiiert. Im Jahr 2008 hat das Netzwerk seinen Wirkungskreis auf ganz Saarbrücken ausgeweitet. Reinschauen lohnt sich also auch für alle anderen Bewohner des Regionalverbandes. Die Angebote sollen die vorhandenen Betreuungsstrukturen aufgreifen, verändern und ergänzen. Angesichts der Anforderungen der modernen Arbeitswelt sind die Angebote der Regeleinrichtungen oftmals nicht ausreichend. Schicht- und Wochenenddienste sind beispielsweise für berufstätige Eltern nur schwer mit der Familie zu vereinbaren. Das Netzwerk möchte helfen, wenn keine öffentliche Betreuung zur Verfügung steht und bietet in der "Kinderbetreuungsbörse Saarbrücken" Beratung und Vermittlungsangebote an. Ansprechpartner/in: Lisa Weber Kinderbetreuungsbörse Saarbrücken Martin-Luther-Str.12 66111 Saarbrücken Telefon: (0681) 830-8626
Saarlouis
In der bereits im Jahr 2001 für ihre Familienfreundlichkeit ausgezeichneten Stadt Saarlouis wurde im Juli 2006 ein Lokales Bündnis für Familie gegründet. Gemeinsam bekräftigten die zahlreichen Gäste der Gründungsveranstaltung sich im Rahmen der Bündnisarbeit weiterhin für ein gesellschaftliches Klima einsetzen zu wollen, in dem Familien und Kinder willkommen sind. Da die Familien der Stadt bereits auf ein breites Angebot zurückgreifen können, geht es den Bündnisakteuren zunächst um den Ausbau einer verstärkten interdisziplinären Zusammenarbeit. Daneben will das Saarlouiser Bündnis vor allem neue Partnerinnen und Partner für die Bündnisarbeit gewinnen. Da sich auch die Bürgerinnen und Bürger darüber einig sind, dass Familienfreundlichkeit ein ausschlaggebender Standortfaktor ist, stellt die Vereinbarkeit von Familie und Beruf einen Schwerpunkt der Bündnisarbeit dar. So wurde bei der Auftaktveranstaltung beispielsweise über die Einrichtung eines Netzwerkes mit der Wirtschaft diskutiert. In dem Bündnis sollen optimale Lösungen entwickelt, Aktivitäten gebündelt und innovative Lösungsansätze schnell und effektiv umgesetzt werden. Hierfür wurden bereits während der Auftaktveranstaltung die folgenden fünf Arbeitgruppen gebildet: "Familie, Erziehung, Betreuung, Bildung", "Jugend, Soziales, Migration", "Senioren, Behinderte, Gesundheit, Pflege, Frauen", "Vereine, Sport, Kultur", und "Wirtschaft, Stadtplanung, Verkehr, Wohnen, Sicherheit, Ordnung, Sauberkeit". Ansprechpartnerin: www.saarlouis.de (extern)
Saarpfalz-Kreis
Gemeinsam eine starke Allianz bilden für eine familienfreundliche Zukunft im Saarpfalz-Kreis – ein Netzwerk entsteht. Das Kreisbündnis unterstützt die bestehenden Bündnisse im Saarpfalz-Kreis in Blieskastel, Kirkel, Homburg und St. Ingbert. Die Themen sind Kinder, Jugend, Schulen, Senioren, Gesundheit, Umwelt und vieles mehr. Ansprechpartner/innen: Renate Hirschfelder Udo Steigner Saarwellingen
Der Weltkindertag am 20. September 2008 bot genau den richtigen Rahmen für die Gründung des Lokalen Bündnisses für Familie in der Gemeinde Saarwellingen. Damit kam ein Vorbereitungsprozess zu seinem feierlichen Höhepunkt, der bereits im Juli 2006 mit einem Beschluss des Gemeinderates begann. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger waren der Einladung von Bürgermeister Michael Philippi zur Bündnisgründung im Rathaushof gefolgt. Im Rahmen eines Begegnungsfestes für Jung und Alt, an dem sich auch viele örtliche Initiativen und Vereine beteiligten, präsentierten die Bündnispartnerinnen und Bündnispartner erste Ziele und Ideen und luden Interessierte zur Mitarbeit ein. Das neu gegründete Bündnis versteht sich als ein freiwilliger Zusammenschluss von bereits agierenden Netzwerken, Verbänden und engagierten Bürgerinnen und Bürgern. Mit dem Saarwellinger Bündnis für Familie wollen die beteiligten Akteure, zu denen unter anderem die Gemeinde, die Trägerkonferenz der vorschulischen Einrichtungen, der Behindertenbeirat, das Netzwerk „Seniorenarbeit“ und der Theaterverein „Saarstern“ Schwarzenholz gehören, wichtige und notwendige Entwicklungen im Bereich „Familienfreundlichkeit“ initiieren und positiv begleiten. Im Mittelpunkt der Bündnisarbeit stehen neben anderem die Themenbereiche Kinderbetreuung, bürgerschaftliches Engagement, familienfreundliches Lebensumfeld, Erziehungsverantwortung, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Gesundheit und Pflege, Integration, Senioren- und Behindertenarbeit sowie generationenübergreifende Zusammenarbeit.
St. Ingbert
St. Ingbert war am 14. Januar 2007 Gründungsort für das 15. Lokale Bündnis für Familie im Saarland. Mehr als 200 Partner und Interessierte besuchten die Auftaktveranstaltung in der Stadthalle, die mit fröhlichen Sambaklängen eingeläutet wurde. In St. Ingbert haben sich starke Partner aus verschiedensten gesellschaftlichen Bereichen zusammengeschlossen, um sich mit vereinten Kräften für mehr Familienfreundlichkeit in der Region einzusetzen. Die künftige Schirmherrin des Bündnisses, Annegret Kramp-Karrenbauer, Landesministerin für Inneres, Familie, Frauen und Sport, war ebenfalls anwesend und zeigte sich begeistert vom großen Engagement der Akteure. Die Bündnispartner, darunter: die Caritas, die Lebenshilfe, der katholische Pfarrverband, die evangelische Kirche, der Kinderschutzbund, die Rotarier, die Festo GmbH & Co. KG und der türkisch-islamische Kulturverein wollen gemeinsam die Situation von Familien, Kindern und Jugendlichen in St. Ingbert verbessern. Bereits im Vorfeld der Auftaktveranstaltung haben sich vier Arbeitsgruppen zu den Themen "Bildung und Erziehung", "Kinderbetreuung", "Vereinbarkeit von Familie und Beruf" sowie "Generationenübergreifende Zusammenarbeit" gebildet. Im Rahmen der Veranstaltung wurden bereits an vier Wunschbäumen, die symbolisch für Wachstum und Zusammenarbeit standen, zu jedem dieser Bereiche erste Themenvorschläge gesammelt. Dazu zählten Maßnahmen wie die Ausweitung des Betreuungsangebotes für Kinder bis zwölf Jahre, eine Notfall- und Ferienbetreuung sowie eine Broschüre, in der sämtliche Angebote für Familien in St. Ingbert gebündelt werden. Ansprechpartner/in:
St. Wendel - Landkreis
Den Auftakt des Lokalen Bündnisses für Familie im Landkreis St. Wendel bildete eine Informationsveranstaltung am 27. Januar 2006 im Unternehmer- und Technologiezentrum St. Wendel. Dort begrüßten der Landrat Franz Josef Schumann und Familienministerin Annegret Kramp-Karrenbauer weit über 100 Repräsentanten aus Wirtschaft, Kirche, Politik, Verbänden, Vereinen sowie zahlreiche interessierte Bürgerinnen und Bürger. Das Lokale Bündnis im Landkreis St. Wendel versteht sich als Motor der Bündnisidee im gesamten Landkreis. Hierzu wurde eine "Konstruktionsrunde" ins Leben gerufen, die sich als Urzelle des Kreisbündnisses versteht und den Ideentransport auf die lokale Ebene anstößt. Auf Kreisebene sollen ganz konkrete Ideen angegangen und umgesetzt werden. Gleichzeitig will das Bündnis in möglichst vielen Gemeinden des Landkreises Projektideen initiieren und regionale Schwerpunkte setzen. Mittlerweile wurden in einzelnen Kommunen des Landkreises weitere Bündnisse gegründet und erste Projekte umgesetzt. Die zentralen Handlungsfelder des Bündnisses sind der Ausbau der Tagesbetreuung zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die Initiierung von Präventivangeboten zur Vermeidung von Überforderungen in Familien sowie die Schaffung generationenübergreifender Angebote in Form von Kommunikationsmöglichkeiten und der Unterstützung bei der Implementierung ehrenamtlicher Netzwerke, wie etwa "Alt hilft Alt" und "Jung hilft Alt". Ansprechpartner:
Sulzbach - Familie gibt Aufwind e.V.
Am 8. September 2005 wurde das Sulzbacher Bündnis für Familie ins Leben gerufen. Den inhaltlichen Auftakt des Bündnisses im Saarland begleiteten am 17. Januar 2006 rund 40 Akteure aus den Bereichen Politik, Verwaltung, Vereinen, Elterninitiativen, Schulen, Betreuungseinrichtungen und Agenda 21- Gruppen. Unter dem Motto "Familie gibt Aufwind!" will das Bündnis unter anderem das ehrenamtliche Engagement und das Miteinander der Generationen fördern, indem Ehrenamtliche ältere Menschen bei Aufgaben des täglichen Lebens unterstützen. Daneben sollen Strukturen zur besseren Unterstützung pflegender Angehöriger geschaffen werden. Ein Arbeitskreis des Bündnisses beschäftigt sich speziell mit der Betreuung der unter Dreijährigen, mit Notfallbetreuung und flexiblen Betreuungsmöglichkeiten. Eine Tagesmütterkartei befindet sich im Aufbau. In einer entsprechenden Ausbildung in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt sollen Tagesmütter auf die Aufgaben in der Tagespflege vorbereitet werden. Der Tageselternverein bietet schon heute ganztägige Betreuung für Kinder berufstätiger Eltern. Das Bündnis plant außerdem Aktionsveranstaltungen, die Väter motivieren sollen, Erziehungszeiten in Anspruch zu nehmen sowie die Schaffung von Jugend"räumen" und Freizeitangeboten für Jugendliche. Darüber hinaus möchte das Bündnis mit einer Vernetzungsveranstaltung zur Vernetzung und Bündelung von Ressourcen und bestehender Angebote in Sulzbach beitragen. Ansprechpartnerinnen: Birgit Klippert
Völklingen
Familienfreundlichkeit noch stärker voranbringen: Mit diesem Ziel gründete sich am 7. Mai 2008 unter Anwesenheit der saarländischen Ministerin für Bildung, Familie, Frauen und Kultur, Annegret Kramp-Karrenbauer, das Lokale Bündnis für Familie Völklingen. Auf der Gründungsveranstaltung wurde vor allem Handlungsfelder und Schwerpunkte des Bündnisses, zum Beispiel Lücken bei der Pflege von Seniorinnen und Senioren oder der Betreuung von Kleinkindern zu schließen, gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern identifiziert. In Diskussionen und Workshops wurden so Themenlisten erstellt, außerdem wurde beraten, welche Akteure für die Arbeit des Lokalen Bündnisses in Völklingen mit ins Boot geholt werden sollen. Ansprechpartnerin:
Wadern – Lokales Bündnis für Familie Waderm
Zeit schenken – die Zeitbörse Ehrenamt in Wadern Zeit ist ein kostbares und heute häufig auch seltenes Gut. Darum hat das Lokale Bündnis für Familie in Wadern Anfang des Jahres 2008 die Zeitbörse Ehrenamt gestartet. Bürgerinnen und Bürger, die sich engagieren wollen, und Menschen, die Hilfe und Unterstützung brauchen, zusammen zu bringen, ist das Ziel der Zeitbörse. Wie die geschenkte Zeit genutzt wird, entscheidet sich in jedem Fall individuell. So haben mehrere Kinder bereits eine/n Leihoma/-opa gefunden. Einige Senioren haben Menschen gefunden, die ihnen Gesellschaft leisten und sich um sie kümmern. Vermittelt werden die Unterstützung Suchenden und die Zeit Schenkenden durch das Lokale Bündnis für Familie in Wadern. Außerdem treffen sich die ehrenamtlichen Helfer alle 2 Monate zum Stammtisch. Babysitter gesucht? – die Babysitterbörse bietet Unterstützung Einen kurzfristigen Termin wahrnehmen, in Ruhe einkaufen oder sich eine kleine Auszeit gönnen – all dies gelingt Eltern nur, wenn sie ihre kleinen Schützlinge gut betreut wissen. Doch wo finden Mütter und Väter verlässliche Betreuungspersonen, denen sie ihre Kinder gerne anvertrauen möchten? In Wadern können sich Eltern mit dieser Frage an das Lokale Bündnis für Familie wenden. Denn dank der Babysitterbörse finden Familien schnell und unkompliziert eine passende Lösung. Ins Leben gerufen wurde das Projekt, das hauptsächlich Eltern ansprechen möchte, die eine Kurzzeitbetreuung für ihre Kinder suchen, im September 2008. Das Lokale Bündnis für Familie möchte damit Familien unterstützen, die stundenweise individuelle Betreuungslösungen suchen. Aber auch Mütter und Väter, die längere Betreuungszeiten benötigen, können sich an die Babysitterbörse wenden. Bereits fünf Babysitterinnen haben sich bei der Börse, die von der Geschäftsstelle des Bündnisses organisiert wird, registrieren lassen. Voraussetzung für die Vermittlung sind ein persönliches Gespräch, in dem die zukünftigen Babysitterinnen und Babysitter ihre Kompetenzen und Kapazitäten vorstellen, sowie ein polizeiliches Führungszeugnis. Dann vermittelt das Bündnisbüro den Kontakt zu den Familien, mit denen die Babysitterinnen und Babysitter genaue Betreuungszeiten sowie Bezahlung individuell vereinbaren. Wer weitere Informationen zur „Zeitbörse Ehrenamt“ oder der Babysitterbörse sucht, dort mitarbeiten will oder Hilfe benötigt, kann sich an Petra Kasper von der Geschäftsstelle des Lokalen Bündnisses für Familie in Wadern im Öttinger Schlösschen wenden. Zu den Öffnungszeiten – montags 9.00 bis 12.00 Uhr und donnerstags 17.00 bis 20.00 Uhr – ist die Geschäftsstelle des Bündnisses telefonisch unter 06871/9091974 erreichbar, E-Mail-Kontakt ist möglich unter familienbuendnis@wadern.de. Träger des Lokalen Bündnisses für Familie in Wadern ist der Caritasverband Saar-Hochwald e.V., gefördert durch die Stadt Wadern. Ansprechpartnerin: |
KontaktMinisterium für Arbeit, Familie, Prävention, Soziales und Sport
Stabsstelle - Chancen für Kinder - / Kinder-, Jugend-, und Familienpolitik
Servicestelle Lokale Bündnisse für Familie im Saarland
Weitere Informationen zu den Bündnissen und aktuellen Projekten finden Sie unter: |



