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Klavierabend mit Robert Leonardy in der Philharmonie in BerlinDonnerstag, 1. Oktober 2009, Kammermusikasaal der Philharmonie, 20.00 Uhr
Robert Leonardy lebt im Saarland und in Frankreich und ist seit einiger Zeit „Neu-Berliner“ – ein Grund mehr, ihn zu hören.
Seine Pianistenkarriere ist sicher keine übliche: während andere musikalische Wunderkinder bereits in jungen Jahren internationale Konzertauftritte absolvierten, spielte Robert Leonardy in der dörflichen Fußballmannschaft und wurde seinerzeit ohne Notenkenntnisse nur vorbehaltlich als „verwildertes Ausnahmetalent“ in die Musikhochschule Saarbrücken aufgenommen. Was sich als richtig erwies: ein paar Monate später spielte der 17-jährige mit großem Erfolg Tschaikowsky’s b-moll-Klavierkonzert mit dem Saarländischen Staatsorchester.
Es folgten wichtige Preise bei internationalen Klavierwettbewerben und mit 29 Jahren die Professur an der Hochschule für Musik des Saarlandes. Anfangs wegen seiner späten Pianistenlaufbahn eher als „Quereinsteiger“ betrachtet, konnte sich Robert Leonardy dann doch – von der Kritik wegen seiner „außengewöhnlichen Anschlagskultur, profunden Musikalität und stupenden Technik“ mit glänzenden Rezensionen versehen – endgültig durchsetzen. Als Initiator und Künstlerischer Leiter der MUSIKFESTSPIELE SAAR ist Robert Leonardy seit zwanzig Jahren zweifellos der Motor für die kulturelle Vielfalt der grenzüberschreitenden Großregion. In der Philharmonie spielt Prof. Leonardy Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy, Maurice Ravel, Frédéric Chopin und Robert Schumann. Für die Leserinnen und Leser der Saarpage konnte ein Sonderpreis vereinbart werden: 20 € pro Karte für Karten der beiden besten Kategorien! Wir wünschen viel Freude beim Konzert mit Robert Leonardy in der Philharmonie. Lauter Sieger: Die saarländischen Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim Berlin-Marathon
Am Sonntag, dem 20. September 2009 fand der alljährliche Berlin-Marathon statt. Auch in diesem Jahr waren wieder mehr als 200 saarländische Läuferinnen und Läufer beim größten deutschen Marathonlauf dabei. Seit ihrer Eröffnung 2001 ist die Vertretung des Saarlandes in Berlin beliebter Treffpunkt bei den Läuferinnen und Läufern. Bevollmächtigter Jürgen Lennartz konnte mehr als 500 Läuferinnen und Läufer mit ihren "Supporteurs" in der Vertretung begrüßen. Damit schlug dieser Empfang alle bisherigen Rekorde.
Der Bevollmächtigte des Saarlandes beim Bund, Ministerialdirigent Jürgen Lennartz, begrüßte die Gäste beim Empfang in die Vertretung ein – und somit auf saarländischen Boden. Der jüngste Laufteilnehmer, Jan-Philipp, war gerade mal 14 Jahre alt und hatte am Mini-Marathon teilgenommen. Mehrfach sprachen die Saarländerinnen und Saarländer den Dank dafür aus, dass unser Bundesland als einziges im Kreis der 16 Länder einen Empfang für die Marathonläuferinnen und Läufer ausrichte - und dies schon seit 2002.
Da zwischen der Abreise im Saarland und dem Marathonlauf keine Möglichkeit war, das landestypische Lyonergericht einzunehmen, stärkten sich die Gäste sofort nach Eintreffen in der Vertretung mit heimischen Speisen und Getränken. Stimmung und Bewirtung ganz nach saarländischer Manier, darauf hatten sich alle schon gefreut. Erfrischendes Bier, deftiger Lyoner, Berliner Buletten und vieles mehr – die Gäste waren überzeugt, dass man auch in Berlin die saarländische Gastfreundschaft nicht verlernt hatte. Klimaschutzprojekt 2009: Deutsche Umwelthilfe zeichnet Mettlacher Freibad aus
Das Mettlacher Freibad ist seit heute deutschlandweit bekannt: Es wurde als Klimaschutzprojekt 2009 von der Deutschen Umwelthilfe in der Vertretung des Saarlandes beim Bund ausgezeichnet. Bürgermeisterin Judith Thieser konnte in Begleitung einer Delegation, unter ihnen auch die Bier- und Ernteköniginnen, die Ehrung entgegennehmen. Kammerkonzert mit dem Offenburger Streichtrio in der Vertretung des Saarlandes
Zu einem abendlichen Kammerkonzert mit dem Offenburger Streichtrio unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten des Saarlandes Peter Müller hatten der Bevollmächtigte des Saarlandes beim Bund, Ministerialdirigent Jürgen Lennartz, und der Präsident des Vereins Freunde der Saarbrücker Kammermusiktage e.V., Walter Glößner, in die Vertretung eingeladen. Auf dem Programm standen Werke von Leo Weinter (1885-1960), Tzvi Avni (geb. 1927) und Ludwig van Beethoven (1770-1827).
Die Saarbrücker Kammermusiktage sind aus dem kulturellen Leben der Landeshauptstadt nicht mehr wegzudenken und haben wegen ihres künstlerischen Niveaus eine überregionale Bedeutung erlangt. Initiator der Saarbrücker Kammermusiktage ist Walter Glößner, der auch Präsident der Freunde dieser Institution ist. Besonders interessant gestaltete sich der Abend in Berlin durch die Aufführung einer Auftragsarbeit des saarländisch-israelischen Komponisten Tzvi Avni, der 1927 in Saarbrücken geboren wurde und 1935 noch vor der Machtübernahme der Nationalsozialisten das Saarland verlassen konnte. Das Werk "Credo for String Trio" wurde in Anwesenheit des Komponisten heftig beklatscht.
Das Offenburger Streichtrio wurde 1981 in Offenburg, der Heimat der drei Musiker, gegründet. Seit 1987 konzertiert das Ensemble in der heutigen Besetzung mit den Brüdern Frank (Violine) und Rolf Schilli (Viola) sowie dem Cellisten Martin Merker. Das Trio wurde bei mehreren internationalen Kammermusikwettbewerben in Deutschland, Frankreich, Italien und den Niederlanden ausgezeichnet. Das Konzert konnte mit freundlicher Unterstützung der Union Stiftung Saarbrücken und der Landeshauptstadt Saarbrücken vor rund 300 Gästen durchgeführt werden. Frank Nimsgern auf Europas größter Theaterbühne
Der saarländische Musiker, Komponist und Produzent Frank Nimsgern kehrt zurück an den Friedrichstadtpalast. Nach den erfolgreichen Produktionen von „Elements“, „Hexen“ und „Hänsel & Gretel“ arbeitet Nimsgern erneut an der wohl bekanntesten Berliner Bühne. Für die neue Show „Qi – eine Palast-Phantasie“ übernahm der mit der „goldenen Europa“ ausgezeichnete Künstler den Bereich Musik und Musikproduktion. Dabei kommt Nimsgerns Arbeit besondere Bedeutung zu, da die gesamte Show durchkomponiert ist, also nicht gesprochen, sondern nur gesungen wird. Die Weltpremiere am 9. Oktober war ein voller Erfolg und der Kartenvorverkauf läuft auf vollen Touren.
Nachdem der in Saarbrücken geborene Nimsgern schon zahlreiche Titel für Filme (bspw. „Tatort“) und Werbung komponiert und an über 35 Alben von Künstlern wie Gino Vanelli, Billy Cobham oder Pete York mitgearbeitet hat, ist er glücklich, beim Musical gelandet zu sein: „Als Musical- und Film-Komponist kann ich nun alle Einflüsse, die mich geprägt haben, nach meinen Vorstellungen zusammenführen. Das Schreiben von Popsongs wird nach einer Weile doch sehr eindimensional.“ Mit dem Musical „Der Ring“, das ab dem 23. Oktober am Saarländischen Staatstheater in Saarbrücken läuft, ist demnächst eine weitere Nimsgern-Produktion zu sehen. |
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