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Wasser
 

Festsetzung von Überschwemmungsgebieten

Hochwasser in Blieskastel
Hochwasser in Blieskastel
Die Verringerung von Schadensrisiken in den hochwassergefährdeten Gebieten gehört zu den wichtigen Zielen des Hochwasserschutzes im Saarland. Mit der Festsetzung von Überschwemmungsgebieten wird der Notwendigkeit der Erhaltung von Retentionsräumen Rechnung getragen.
Als Überschwemmungsgebiet bezeichnet man das Gebiet zwischen einem oberirdischen Gewässer und seinen begleitenden Hochufern oder Deichen (im Saarland eher selten) sowie die Gebiete, die bei Hochwasser überschwemmt oder durchflossen beziehungsweise für die Hochwasserentlastung oder Rückhaltung beansprucht werden.

Wahrend den Hochwasserereignissen der letzten Jahre wurden die Höchstwasserstände entlang der größeren Gewässer genauestens erfasst und in Karten dargestellt. Diese Karten waren die fachliche Grundlage für die Festlegung von Vorranggebieten für den Hochwasserschutz im neuen Landesentwicklungsplan Umwelt. Innerhalb der raumordnerisch festgelegten Überschwemmungsbereiche wird den Belangen des  Hochwasserschutzes grundzätzlich ein Vorrang vor entgegenstehenden Anforderungen eingeräumt werden.

Nutzungsvorschriften und Bebauungsverbote in diesen Gebieten sind notwendig, um einer weiteren Verschärfung der Risiken und Schadenskosten bei Hochwasser entgegenzuwirken.
Auf der Grundlage einer Erhebung der bei Hochwasser besonders gefährdeten Bereiche entlang saarländischer Gewässer (Hochwasserschutzkonzept für das Saarland, 1995) wurden die erforderlichen Festsetzungsverfahren, mit Ausnahme an der Saar selbst, durch Erlass der notwendigen Verordnungen in den Folgejahren durchgeführt. Für das Überschwemmungsgebiet der Saar wird die Festsetzung in 2007/2008 erfolgen.

Karte der Überschwemmungsgebiete

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