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Urwald vor den Toren der Stadt
Forsthaus Wolfgarten - das neue Urwaldbüro; Foto: Walter Singer, Architekt
Seit 1997 gibt es den „Urwald vor den Toren der Stadt“ als Naturschutzgebiet und grünes Herz des Saarkohlenwaldes. Seit dieser Zeit wird dort im "Urwald" auf eine wirtschaftliche Nutzung des Rohstoffes Holz verzichtet. Dadurch kann sich die Natur in der ihr eigenen Weise entfalten. Ganz langsam verändert sich das Erscheinungsbild des Waldes. Umgefallene Baume, ausgewaschene Wege, Baummoose, farbenprächtige Pilze, Blüten und bizarre Flechten überwuchern die Zeichen der Zivilisation. Verloren geglaubte Arten ursprünglicher Wälder und Auen kehren zurück, Baume sterben ab, Wege wachsen zu. Ein Entwicklungsprozess verändert Flora und Fauna
Schon heute sollen die Menschen an dieser natürlichen Entwicklung des Waldes teilhaben. Der „Urwald vor den Toren der Stadt“ wird von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt gefördert, weil es bundesweit das größte Wildnisgebiet in einer städtisch geprägten Landschaft werden soll. Ein spannender Gegensatz zu den klaren technischen Strukturen und den Kräfte verbrauchenden Lebensgewohnheiten im städtischen Raum.
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Scheune Neuhaus - Zentrum für WaldkulturKontaktUrwald vor den Toren der Stadt
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