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„Der Bliesgau hat das Rennen gemacht!“Beim Wettbewerb um die Platzierungen im Regionalentwicklungsprogramm LEADER hat sich der Bliesgau in einer knappen Entscheidung gegen die Konkurrenz aus dem Warndt und dem St. Wendeler Land durchgesetzt. Der Warndt landete auf dem zweiten Platz, gefolgt vom Regionalentwicklungskonzept der Aktionsgruppe aus dem St. Wendeler Land, die auf den dritten Platz kam.
Umweltminister Stefan Mörsdorf gab heute das Ergebnis des Wettbewerbs bekannt und gratulierte den Regionen Bliesgau, Warndt und St. Wendeler Land zu ihrer erfolgreichen Teilnahme am aktuellen LEADER-Wettbewerb. „Ich gratuliere allen drei Regionen zu ihrem hervorragenden Abschneiden beim LEADER-Wettbewerb. Die Bewertungsjury hatte es in diesem Jahr wirklich nicht leicht, denn alle drei teilnehmenden Regionen haben ausgezeichnete Unterlagen für den Wettbewerb eingereicht“, so Mörsdorf. Entsprechend dem Votum der Bewertungsjury werden jetzt die Finanzmittel auf die saarländischen LEADER-Regionen aufgeteilt: Der Bliesgau erhält als Anerkennung für seine Erstplatzierung im LEADER Wettbewerb 2,5 Millionen Euro. Der Warndt erhält 1,7 Millionen Euro und das St. Wendeler Land 1,3 Millionen Euro. Darüber hinaus wird im Jahr 2010 noch eine leistungsgebundene Reserve in Höhe von 2,75 Millionen Euro an die Lokalen Aktionsgruppen vergeben. Insgesamt stehen für das LEADER-Engagement im Saarland von 2007 bis 2013 rund 8,25 Millionen Euro zur Verfügung. Die Europäische Union ist hieran mit 50 Prozent beteiligt. „Das LEADER-Programm bietet die Chance, die in den ländlichen Regionen vorhandenen Stärken und Potenziale in besonderer Weise zu nutzen. Mit einem festen Finanzbudget werden die lokalen Aktionsgruppen in den Regionen Bliesgau, Warndt und St. Wendeler Land nunmehr jetzt in die Lage versetzt, Entwicklungsprozesse eigenverantwortlich zu planen, zu realisieren und zu fördern“, so Mörsdorf. Der saarländische LEADER-Wettbewerb am 30. August 2007 war vom Ministerium für Umwelt landesweit gestartet worden. Lokale Aktionsgruppen (LAG) in der Form von öffentlich-privaten Partnerschaften waren aufgerufen, sich mit einem regionalen Entwicklungskonzept für ihre Heimatregion zu bewerben. „Diese Mittelzuweisung ist“, so Minister Stefan Mörsdorf, „ein sichtbarer Vertrauensbeweis für das Engagement der öffentlich-privaten Partnerschaften und deren regionale Kompetenzen, die einen wertvollen Beitrag zur Entwicklung des ländlichen Raums im Saarland leisten.“ Ziel der Regionalen Entwicklungskonzepte ist es, für die ländlichen Gebiete ihrer Heimatregion, im Rahmen des Bottom up Prinzips, regionale Entwicklungskonzepte (REK) zu erstellen. Dieses Entwicklungskonzept soll Strategien aufweisen, wie die Region für alle Generationen attraktiv gestaltet werden kann. Zentrale Elemente sind dabei Nachhaltigkeit, Bürgerbeteiligung, Vernetzung und Kooperation. Durch die LEADER-Mittel werden die LAG in die Lage versetzt, die von ihnen vorgeschlagenen Entwicklungsprozesse in die Tat umzusetzen. LEADER ermöglicht es so, aktives bürgerschaftliches Engagement modellhaft zu praktizieren. Zu den Mitgliedern der LEADER-Bewertungsjury gehörten neben den Vertretern des Umweltministeriums auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Staatskanzlei und des Bildungsministeriums sowie ein Vertreter des Ministeriums für Wirtschaft und Wissenschaft und der Landwirtschaftskammer für das Saarland als Sozialpartner. |
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