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Weiterbildung
 

Zu Fragen von Veranstaltern

Die zuständigen Stellen nach dem Berufsbildungsgesetz sowie vergleichbare Stellen in Mitgliedstaaten der Europäischen Union oder anderen Vertragsstaaten des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum sowie staatliche oder staatlich anerkannte Hochschulen und deren Einrichtungen können Freistellungsbescheinigungen selbst ausstellen. Sonstige Veranstalter müssen dafür ein Qualitätsmanagement nachweisen.

Veröffentlichen Sie Ihre Weiterbildungsveranstaltungen kostenfrei in der Weiterbildungsdatenbank Saar unter www.wdb-saar.de.
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Wer bescheinigt Veranstaltungen als freistellungsfähig?

  • Alle staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschulen innerhalb der Europäischen Union.
  • Die zuständigen Stellen nach dem Berufsbildungsgesetz sowie vergleichbare Stellen in Mitgliedstaaten der Europäischen Union oder anderen Vertragsstaaten des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum
  • Die Freistellungsbescheinigung kann vom Veranstalter selbst ausgestellt werden, wenn dieser durch das zuständige Ministerium dazu befugt worden ist. Die Befugnis kann durch den Nachweis eines Qualitätsmanagements nach DIN EN ISO 9000 ff. oder vergleichbaren Standards erteilt werden.  Die Veranstalter sind gehalten, die rechtlichen Grundlagen für die Anerkennung von Veranstaltungen zu beachten. 
  • Ist der Veranstalter nicht befugt, die Freistellungsbescheinigung selbst auszustellen, muss er für jede Veranstaltung einen formgebundenen Antrag einreichen. Das Formular finden Sie unter nebenstehendem Link "Formulare". Der Antrag sollte spätestens sechs Wochen vor Beginn der Veranstaltung eingereicht sein. Wiederholungsveranstaltungen gelten ohne gesonderten Nachweis als freistellungsfähig festgestellt, wenn sie im Wesentlichen nach Thema, Inhalt, Arbeits- und Zeitplan, Lehrkräften, Tagungsort und Ausstattung der Räumlichkeiten mit einer bereits als freistellungsfähig festgestellten Weiterbildungsveranstaltung übereinstimmen. Abweichungen sind dem zuständigen Ministerium anzuzeigen.
  • Ist die Veranstaltung als politische oder berufliche Weiterbildungsmaßnahme oder als Weiterbildung im Ehrenamt bereits in einem anderen Bundesland anerkannt, so reicht dieser Bescheid in Verbindung mit der Gleichstellungsinformation unter http://www.saarland.de/8793.htm, sofern die Unterrichtszeit fünf Zeitstunden pro Tag nicht unterschreitet.

Welche Veranstaltungen sind freistellungsfähig?

Als freistellungsfähig können Veranstaltungen der politischen oder beruflichen Weiterbildung oder der Weiterbildung im Ehrenamt bescheinigt werden, wenn

  • diese allen Beschäftigten offenstehen,
  • die Teilnahme an ihr freigestellt ist,
  • die personellen, sachlichen und räumlichen Rahmenbedingungen die Erreichung des angestrebten Lernerfolgs erwarten lassen,
  • das tägliche Arbeitsprogramm fünf Zeitstunden nicht unterschreitet,
  • die Informationen über Pläne, Kosten, Veranstaltungsleitung, Thema, Inhalt, Arbeits- und Zeitplan, Kinderbetreuungsmöglichkeiten, Zertifikat, Prüfungen, notwendige Vorkenntnisse und alle übrigen wesentlichen Teilnahmebedingungen zugänglich gemacht werden,
  • der Weiterbildungsveranstalter und die Veranstaltungen keine grundrechtswidrigen oder verfassungsfeindlichen Ziele verfolgen.

Welche Veranstaltungen sind nicht freistellungsfähig?

Nicht freistellungsfähig sind

  • Veranstaltungen, die unmittelbar partei- und verbandspolitische Ziele verfolgen,
  • Maßnahmen nach dem Berufsbildungsgesetz,
  • Veranstaltungen im Rahmen der beruflichen Rehabilitation,
  • betriebliche Weiterbildung sowohl zur Einarbeitung auf bestimmte betriebliche Arbeitsplätze wie auch Fortbildungen, die ausschließlich betrieblicher Interessenvertretung dienen,
  • Veranstaltungen von Fortbildungseinrichtungen des öffentlichen Dienstes.

Anträge für berufliche Weiterbildungsmaßnahmen sind einzureichen bei:
Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr, Referat E/4,  Franz-Josef-Röder-Straße 17, 66119 Saarbrücken, per Email an weiterbildung@wirtschaft.saarland.de.

ACHTUNG! Sprachkurse zählen im Saarland unter berufliche Weiterbildung, während sie in anderen Bundesländern oft der allgemeinen Weiterbildung zugerechnet werden. Auch die wissenschaftliche Weiterbildung wird im Saarland der beruflichen Weiterbildung zugerechnet.

Anträge für politische Weiterbildungsmaßnahmen sind einzureichen bei:
Ministerium für Bildung und Kultur, Referat D 7, Trierer Straße 33, 66111 Saarbrücken, per Email an weiterbildung@bildung.saarland.de  

Haben auch Beschäftigte anderer Bundesländern einen Rechtsanspruch auf Bildungsfreistellung?

Das Recht auf Bildungsfreistellung bzw. Bildungsurlaub gibt es in allen Bundesländern außer in Bayern und Sachsen. In Hamburg und Sachsen-Anhalt wird für die Anerkennung beruflicher Weiterbildungsveranstaltungen, in Schleswig-Holstein für alle Weiterbildungsveranstaltungen, eine Bearbeitungsgebühr erhoben. In Sachsen-Anhalt ist die Freistellung auf berufliche Weiterbildung begrenzt. In den Nordländern (SH, HB, NS, HH, MV) sowie in Baden-Württemberg und Thüringen kann auch für die Qualifizierung im Ehrenamt freigestellt werden, in SH, HB und NS sogar für Teile der allgemeinen Weiterbildung.

Kontakt

Allgemeine/politische Weiterbildung
Ministerium für Bildung und Kultur - Referat D 7
Trierer Straße 33
66111 Saarbrücken
E-Mail-Kontakt
Telefon
(0681) 501-7214
Telefax
(0681) 501-7548
Berufliche Weiterbildung
Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr - Referat E/4
Franz-Josef-Röder-Straße 17
66119 Saarbrücken
E-Mail-Kontakt
Telefon
(0681) 501-4147
Telefax
(0681) 501-1788