Saarland.de - Startseite
   Benutzerhinweise    Inhalt    Suche
Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz
 

Verbraucherschutzminister Jost begrüßt Bundestagsbeschluss zu Mietpreisbremse und Maklerprovision: Wichtiger Schritt zu bezahlbarem Wohnen

05.03.2015
Der saarländische Verbraucherschutzminister Reinhold Jost und der Bundesjustiz- und Verbraucherschutzminister Heiko Maas begüßen den Bundestagsbeschluss zu Mietpreisbremse und Maklerprovision.
Der saarländische Verbraucherschutzminister Reinhold Jost und der Bundesjustiz- und Verbraucherschutzminister Heiko Maas begüßen den Bundestagsbeschluss zu Mietpreisbremse und Maklerprovision.

Der saarländische Verbraucherschutzminister Reinhold Jost begrüßt den Beschluss des Bundestages, gesetzliche Regelungen zu Mietpreisbremse und Maklergebühren einzuführen. „Ich freue mich, dass sich der Bundesjustiz- und Verbraucherschutzminister Heiko Maas mit seiner Initiative durchgesetzt hat“, sagte Jost am 5. März in Berlin. Der Minister verspricht sich vor allem von der Neuregelung zur Maklerprovision eine Entlastung der Mieter im Saarland. Die Gebühren sollen künftig nicht mehr automatisch dem Mieter in Rechnung gestellt werden, sondern demjenigen, in dessen Auftrag der Makler arbeitet – nach dem Prinzip „Wer bestellt, der bezahlt“. Jost: „Es kann nicht sein, dass Vermieter die Kosten für die von ihnen beauftragten Makler einfach auf die Mieter abwälzen.“

Auch die Mietpreisbremse sei für die Verbraucherinnen und Verbraucher ein wichtiger Schritt hin zu bezahlbarem Wohnen. „Immer mehr Menschen mit kleineren und mittleren Einkommen werden aus halbwegs attraktiven städtischen Wohngebieten verdrängt, weil sie sich die Mieten dort einfach nicht mehr leisten können. Diesem Trend muss die Politik Einhalt gebieten“, so Jost. Auch wenn das Saarland nicht zu den Ballungsgebieten gehöre, in denen Wohnungsmangel zu horrenden Mietpreissteigerungen führt, so rechnet der Minister dennoch damit, dass „mit Inkrafttreten der neuen Regelungen eine Entwicklung auf dem Wohnungsmarkt einsetzt, von der auch die Saarländerinnen und Saarländer profitieren werden“.