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SaarLorLux
 

Das "Zukunftsbild 2020"

Ein Entwicklungskonzept mit Vision und Ambitionen für die Großregion SaarLorLux

Die Zukunft der Großregion SaarLorLux in Europa ist eine zentrale Herausforderung. Viele erfolgreiche Projekte der Vergangenheit sowie die Notwendigkeit einer gemeinsamen Kooperationsstrategie erfordern neue gemeinsame Entwicklungsperspektiven für SaarLorLux. Das "Zukunftsbild 2020" ist ein solches politisches Strategiepapier, das die Perspektiven zur Entwicklung der Großregion SaarLorLux bis zum Jahr 2020 skizziert.
Eine hochrangige Politische Kommission unter Vorsitz von Jacques Santer war beauftragt, das "Zukunftsbild 2020" zu erarbeiten.
Eine hochrangige Politische Kommission unter Vorsitz von Jacques Santer war beauftragt, das "Zukunftsbild 2020" zu erarbeiten.
Die Zukunft der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in der Großregion SaarLorLux war zentrales Thema des 7. Gipfels unter Vorsitz des saarländischen Ministerpräsidenten Peter Müller. Eine eigens dazu einberufene Politische Kommission unter Vorsitz des früheren Präsidenten der Europäischen Kommission und luxemburgischen Premierministers Jacques Santer hat einen anspruchsvollen, aber machbaren Vorschlag erarbeitet: Das "Zukunftsbild 2020". Es soll die die erwünschte und zugleich realistische Perspektive der Großregion SaarLorLux bis zum Jahr 2020 auzfeigen und die notwendigen Schritte und Maßnahmen dorthin aufzeigen. in einem intensiven und breiten Konsultationsprozess wurden die Strategien, Schwerpunkte und rund 100 Maßnahmen entwickelt.

Das Zukunftsbild 2020 basiert auf drei strategischen Säulen, die als markante Alleinstellungsmerkmale bereits heute in Ansätzen existieren und das Profil der Region ausmachen:

  • Europäische Lebensart und Identität
  • Europäische Kompetenz
  • Europäische Modellregion

Das "Zukunftsbild 2020" wurde als visionäre, aber realistischer politischer Vorschlag dem 7. Gipfel vorgelegt, der ihn mit großem Interresse entgegen genommen hat und dessen Umsetzung in den Regionen empfohlen hat.

Der 8. Gipfel unter Vorsitz Lothringens hat eine Studie zur Machbarkeit der sog. interregionalen Agenturen in Auftrag gegeben, deren Ergebnisse auf dem 8. Gipfeltreffen am 24.1.2005 vorgestellt wurden. Die interregionalen Agenturen sind ein zentraler Vorschlag zur Umsetzung des Zukunftsbildes. Sie sollen für fünf Themenbereiche geschaffen werden und operative Aufgaben zur besseren Koordination und Zusammenarbeit der Großregion in den folgenden Bereichen erfüllen:

  • Tourismusmarketing
  • Hochschule und Forschung
  • Wirtschaft und Beschäftigung
  • Kultur und Mehrsprachigkeit
  • Verkehrswesen

Der 8. Gipfel hat vereinbart, einen Fahrplan mit den entsprechenden Evaluierungsetappen für die Umsetzung des Zukunftsbildes zu entwerfen. Und auch der 9. Gipfel am 1.6.2006 in Trier hat zur konsequenten Umsetzung des "Zukunftsbildes 2020" beschlossen, die bislang erreichten Ergebnisse zu bilanzieren und und weitere Scrhitte zu skizzieren. 

Das "Zukunftsbild 2020" hat Eingang in interregionale Entwicklungsprogramme gefunden, wie z.B. in das Interreg III-A-Programm eBIRD. Ebenso hat die Generaldirektion Forschung der Europäischen Kommission das "Zukunftsbild 2020" in ihrem Forschungsprojekt "Blueprints for regional foresight" (Blaupausen für regionale Vorausschaukonzepte; Dezember 2003 bis September 2004) als Referenzprojekt für grenzüberschreitende Kooperation eingestuft. Gemeinsam mit einer ungarisch-serbisch-rumänischen Kooperationsregion wurden Ergebnisse und Empfehlungen für die Gestaltung von grenzüberschreitenden Vorausschauprojekten in europäischen Grenzräumen (Teilbereich: Transvision) vorgelegt.