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Trickdiebe lauern überall !Die Polizei warnt: Vorsicht Trickdiebe!
Aus dem Polizeibericht:
In Saarbrücken in der Bahnhofstraße wurde ein 64-Jähriger Mann Opfer eines bislang unbekannten Pärchens. Die beiden hatten den Mann, der kurz vorher bei einer Bank Bargeld abgehoben hatte, angesprochen, ob er denn Kleingeld hätte. Als dieser seine Geldbörse zog und nach Kleingeld im Münzfach sah, entnahm die Frau mit Einverständnis des Opfers etwas Kleingeld aus dem Geldfach. Am Abend bemerkte das Opfer, dass aus der Geldbörse insgesamt 140 Euro Bargeld fehlte. Die Polizei warnt vor dieser Trickdiebmasche! So sieht der Tatablauf aus: Die Täter sprechen meist Personen im Alter von 60 bis 70 Jahren auf der Straße an und bitten sehr höflich um Kleingeld zum Telefonieren. Häufig hält der Mann dabei einen Zettel, auf dem eine Telefonnummer steht, sowie ein 2-Euro-Stück in der Hand. Meist spricht der Unbekannte die Opfer mit den Worten "Ich muss telefonieren, können sie mir zwei Euro wechseln, ich habe kein Kleingeld" an. Oft werden die Geschädigten vor Banken oder Sparkassen angesprochen. Wenn die Opfer ihre Geldbörse hervorgeholt haben, wird der Täter sehr aktiv. Er fuchtelt ständig mit seinen Fingern in dem Münzenfach herum und zeigt immer wieder auf andere Münzen. Dabei redet er sehr viel, um das Opfer abzulenken. In einigen Fällen wurde der ca. DIN-A-5 große Zettel mit der Telefonnummer so über das Geldscheinfach gelegt, dass dem Opfer die Sicht verdeckt wird. Dabei gelingt es den Trickdieben, in das Fach für Geldscheine zu greifen und das Bargeld zu entwenden. Der Täter verschwindet dann plötzlich nach einem entschuldigenden Satz. Häufig bemerken die Geschädigten den Diebstahl erst viel später. Der hier angewandte sogenannte "Geldwechseltrick" ist ein alter Trick, um das Opfer durch die Suche nach passenden Münzen derart abzulenken, dass es nicht bemerkt, dass der Täter sich an den Geldscheinen zu schaffen macht. Die Kriminalpolizei rät:
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KontaktLandespolizeipräsidium LPP 2 -Landeskriminalamt-
Dezernat LPP 246 Kriminalprävention und Opferschutz
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